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Einweihung

Binder Competence Factory feierlich eingeweiht

| Redakteur: Doris Popp

Mit einem Festakt feierte Binder die Einweihung ihrer neuen Binder Competence Factory.
Mit einem Festakt feierte Binder die Einweihung ihrer neuen Binder Competence Factory. (Bild: Binder)

Mit einem Festakt feierte die Tuttlinger Binder GmbH am 29. September die Einweihung ihrer neuen Binder Competence Factory.

Tuttlingen – Der Bau der hochmodernen Fertigungshalle wurde in weniger als zwölf Monaten abgeschlossen. Auf rund 8300 m2 ist eine Fabrik mit Produktionstechnik der neuesten Generation entstanden. Mit dem großangelegten Ausbau des Firmensitzes in Tuttlingen stellt der Spezialist für Simulationsschränke nicht nur die Weichen für den weiteren Expansionskurs des Unternehmens, es ist auch ein klares Bekenntnis zur Region. In seiner Begrüßungsrede richtete Geschäftsführer Peter Michael Binder das Wort an die geladenen Gäste, unter denen sich zahlreiche Größen aus Politik und Wirtschaft befanden. „Unter dem Motto ‚Aufbruch in die Zukunft‘ feiern wir heute die Fertigstellung der Binder Competence Factory, aber auch den Abschluss weiterer richtungsweisender Projekte wie die Einführung von SAP als Unternehmenssoftware, die detaillierte Produktstrategie 2025 sowie den Aufbau der Strukturen für externes Wachstum. Wir haben mit dem neuen Fabrikgebäude den Grundstein gelegt, die Prozesse zu automatisieren und in den nächsten Jahren sukzessive unseren Weg zur Industrie 4.0 zu realisieren.“ Weiter betonte er die absolute Notwendigkeit der vollautomatischen Fertigung kleiner und kleinster Stückzahlen, um langfristig im Welthandel Bestand zu haben.

Im Anschluss hielt S.E. Péter Szijjártó, Minister für Auswärtiges und Außenhandel von Ungarn, einen Impulsvortrag über die Chancen der Zusammenarbeit der EU, insbesondere zwischen Deutschland und Ungarn. Er seie sich durchaus bewusst darüber, dass Ungarn zur Zeit keinen sehr leichten Stand in Deutschland und Europa habe, aber „auch wenn verschiedene Länder unterschiedliche Positionen beziehen ist es wichtig, den Dialog zu suchen, sich gegenseitig zu respektieren und sich über den gegenseitigen Standpunkt auszutauschen, anstatt im Voraus vorschnell zu verurteilen.“

Bei der nachfolgenden Podiumsdiskussion unter der Moderation des renommierten Wirtschaftsjournalisten Roland Tichy diskutierten S.E. Péter Szijjártó, Guido Wolf, Minister für Justiz und für Europa, Prof. Dr. Brun-Hagen Hennerkes, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Familienunternehmen sowie Peter Michael Binder zum Thema „Globalisierung und freier Welthandel in Zeiten von zunehmendem Protektismus“. Die Runde war sich einig, dass Welthandel und Weltwirtschaft die Grundlage für den internationalen Wettbewerb seien. „Mit einer Exportquote von rund 80 Prozent in 135 Ländern ist ein freier Welthandel für unser Unternehmen lebensnotwendig“, so Peter M. Binder. Einigkeit herrschte auch darüber, dass US-Präsident Trump durch seinen eingeschlagenen Außenhandelskurs erreicht habe, dass Europa wieder zusammenrückt und sich seiner Stärken besinnt.

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