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Bio- & Pharmaanalytik

Methoden zum qualitativen und quantitativen Nukleinsäure- und Proteinnachweis bilden die zentralen Säulen der Bioanalytik. Das Spektrum an Technologien und Applikationen im Bereich der Genom-, Proteom- und Metabolomforschung wächst unaufhaltsam. In dem Special Bioanalytik zeigen wir Ihnen, welche Gerätelösungen derzeit auf dem Markt sind. Darüber hinaus stellen wir Ihnen Entwicklungen und neue Applikationen etablierter Verfahren vor.

Hepatitis E: Häufige Virusvariante zeigt offene Flanke

Zellkulturmodell erleichtert Suche nach Therapieansätzen

Hepatitis E: Häufige Virusvariante zeigt offene Flanke

Jährlich sterben etwa 70.000 Menschen an Hepatitis E. Eine Impfung existiert nicht und die Erreger werden gegen gängige antivirale Medikamente häufig resistent. Dafür verantwortlich ist eine besonders vermehrungsfreudige Virusvariante. Gerade sie hat der Forschung jedoch nun zu einem Zellkulturmodell verholfen, mit dem sich neue Wirkstoffe erforschen lassen. Silvestrol, ein Naturstoff aus Mahagonipflanzen, könnte ein solcher Kandidat sein. lesen

Per VOC-Messung tückische Krankheitserreger bei Pflanzen aufspüren

GC/MS-basierte Frühwarnsysteme

Per VOC-Messung tückische Krankheitserreger bei Pflanzen aufspüren

Lange bevor Pflanzen Krankheitssymptome zeigen, können sie von epidemischen Erregern befallen sein. Um eine Ausbreitung von Schaderregern wie Phytophthora ramorum durch infizierte, asymptomatische Pflanzen zu verhindern, braucht es geeignete Frühwarnsysteme. Ein neues GC/MS-basiertes Diagnoseverfahren, das von den infizierten Pflanzen emittierte flüchtige organische Verbindungen (VOC) misst, könnte hier ein vielversprechender Ansatz sein. lesen

Analysesäule zur Abschätzung der biologischen Aktivität von Antikörpern

HPLC-Säule

Analysesäule zur Abschätzung der biologischen Aktivität von Antikörpern

Monoklonale Antikörper (mAbs) stellen die größte Klasse von glykosylierten Proteintherapeutika dar, die derzeit auf dem Markt sind, und die Glykosylierung gilt als eine der Hauptquellen für die mAb-Heterogenität. lesen

Hygienewahn fördert resistente Keime

Mikrobielle Vielfalt gegen Antibiotikaresistenz

Hygienewahn fördert resistente Keime

Intensivstationen betreiben enormen Aufwand, eine keimfreie Umgebung zu schaffen. Und auch privat neigen manche Menschen zu massivem Einsatz von Desinfektionsmittel. Doch zu viel Hygiene kann die Bildung und Verbreitung von resistenten Erregern fördern. Dies belegt eine neue Studie von Grazer Forschern, die zudem Ansätze gegen die Ausbreitung der Resistenzen vorschlägt. lesen

Neutronen als neue Waffe gegen Krebs

Krebsforschung

Neutronen als neue Waffe gegen Krebs

Ihre zerstörungsfreie Natur macht Neutronenstrahlen zum idealen Werkzeug für die Analyse chemischer und biologischer Materialien. Dank zunehmend leistungsfähiger Bildgebungstechniken lässt sich so ein besseres Verständnis biologischer Systeme gewinnen – das könnte die Target-Identifizierung in der Medikamentenentwicklung revolutionieren. lesen

Neuer Biokatalysator eröffnet Möglichkeiten bei der effektiven Phosphatnutzung

Gebundenes Phosphat freisetzen

Neuer Biokatalysator eröffnet Möglichkeiten bei der effektiven Phosphatnutzung

Phosphate werden als Düngemittel in großen Mengen in der konventionellen Landwirtschaft eingesetzt. Die zunehmende Erschöpfung der natürlichen Phosphor-Ressourcen und die Belastung der Phosphor-Lagerstätten mit Schwermetallen machen neue Strategien zur Gewinnung und zum Recycling von Phosphaten dringlicher. Wissenschaftler der Universität Göttingen haben nun eine Methode entwickelt, um neue Enzyme aus der Umwelt aufzuspüren, mit denen Phosphat freigesetzt werden kann. lesen

Langzeitwirkung: Was passiert mit Chemikalien in der Umwelt?

Forschungsplattform für biologische Wirkungstests

Langzeitwirkung: Was passiert mit Chemikalien in der Umwelt?

Wenn ein Chemikalien-Grenzwert in einer Region überschritten wird, treten zahlreiche Sicherungsmaßnahmen in Kraft. Doch welche Auswirkungen haben bestimmte Chemikalien auf die Umwelt, auch wenn ihr Grenzwert immer unterhalb der Meldestufe liegt? lesen

Entdeckung: Chronische Darmerkrankungen an ihrer „Bakterien-Signatur“ packen?

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

Entdeckung: Chronische Darmerkrankungen an ihrer „Bakterien-Signatur“ packen?

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa nehmen in ihrer Häufigkeit deutlich zu und sind für die davon betroffenen - häufig jüngeren – Patienten eine enorme Belastung. Nun konnten Berner Forschende charakteristische Veränderungen bei Darmbakterien identifizieren – eine „Bakterien-Signatur“, die den Krankheitsverlauf und Therapieerfolg beeinflusst. Diese Erkenntnisse könnten die Behandlung von Darmkrankheiten künftig vereinfachen und verbessern. lesen

Arthrose: Weltgrößte genetische Studie entlarvt neue Behandlungsansätze

Medikamentöse Behandlung

Arthrose: Weltgrößte genetische Studie entlarvt neue Behandlungsansätze

Die weltweit bislang größte genetische Studie zu Arthrose liefert Ansätze wie sich die degenerative Gelenkerkrankung mit teilweise schon existierenden Medikamenten behandeln lassen könnte. Bislang steht dazu außer der Gabe von Schmerzmitteln nur der operative Einsatz künstlicher Gelenke zur Option. Die Studie förderte 52 neue Veränderungen im Erbgut zutage, die das Erkrankungsrisiko für Arthrose erhöhen. lesen

Vernetzt gegen Diabetes: Wie Big Data harmonisieren?

Graphtechnologie in der medizinischen Forschung

Vernetzt gegen Diabetes: Wie Big Data harmonisieren?

Die Harmonisierung von Big Data ist in vielen Forschungsbereichen derzeit ein großes Thema. Um die riesigen und heterogenen Datenmengen aus der medizinischen Forschung standortübergreifend und effizienter zu nutzen, setzt das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD) für sein Daten- und Knowledge-Management auf eine Graphdatenbank. Wie die Forschung an der Volkskrankheit Diabetes davon direkt profitiert, lesen Sie hier. lesen

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