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Gentherapie

Kooperationsvereinbarung im Bereich der Gentherapie

| Redakteur: Marc Platthaus

Die Cevec-Technologie ermöglicht die vollständig skalierbare Produktion lentiviraler und RCA (replikationskompetente Adenoviren)-freier adenoviraler Vektoren.
Die Cevec-Technologie ermöglicht die vollständig skalierbare Produktion lentiviraler und RCA (replikationskompetente Adenoviren)-freier adenoviraler Vektoren. (Bild: Cevec)

Cevec Pharmaceuticals, Hersteller von maßgeschneiderten rekombinanten Glykoproteinen und Gentherapie-Vektoren, hat im Januar eine Kooperationsvereinbarung mit dem City of Hope Beckman-Forschungsinstitut für Cevecs proprietäre CAP(R)GT-Technologie bekannt gegeben.

Köln – Gemäß der Vereinbarung wird Cevec dem Beckman-Forschungsinstitut eine nicht-exklusive Lizenz für die Produktion von lentiviralen und adenoviralen Vektoren basierend auf der Cevec CAP(R)GT Technologie gewähren. Beckman wird mithilfe von CAP(R)GT gewonnene, lentivirale und adenovirale therapeutische Vektoren zum Einsatz in klinischen Phase-I und -II-Studien anbieten, während Cevec die entsprechenden Lizenzen zu Verfügung stellen wird. Finanzielle Einzelheiten der Kooperation wurden nicht bekannt gegeben.

Forschung im Bereich Onkologie, Diabetes und HIV

„Das Beckman-Forschungsinstitut ist, mit zahlreichen auf Onkologie, Diabetes und HIV/AIDS fokussierten Programmen, eine der größten und wichtigsten Forschungseinrichtungen in den USA, und gilt als führender akademischer biologischer Fertigungsstandort der Nation. Wir freuen uns, unser Know-how mit einem so renommierten Partner zu bündeln, um gemeinsam ein starkes Angebot im schnell wachsenden Bereich der Gentherapie-Anwendungen aufzubauen“, kommentierte Frank Ubags, Chief Executive Officer bei Cevec Pharmaceuticals. „Die Fähigkeit lentivirale und RCA-freie adenovirale Vektoren in einer voll skalierbaren Produktionsplattform zu erzeugen, positioniert CAP(R)GT als Technologie der Wahl, um den steigenden Bedarf an Vektorproduktion im industriellen Maßstab zu adressieren. Bislang konnte diese Nachfrage mit herkömmlichen Expressionssystemen wie HEK293 nicht effizient bedient werden.“

Mit ihren CAP(R)GT-Zelllinien bietet Cevec nach eigenen Angaben eine neuartige Plattform für die industrielle Herstellung von viralen Vektoren für Anwendungen in der Gentherapie. Gezüchtet in serumfreier Suspensionskultur, zeichnet sich CAP(R)GT durch seine Produktionseigenschaften und hohe Zelldichten aus, die im Vergleich zu adhärenten Zellkultursystemen, wie zum Beispiel HEK293, ein einfacheres Scale-up und reduzierte Produktionskosten ermöglichen.

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