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Langfristig sicherer Speicher für sensible Gesundheitsdaten

Wider der Angst vorm „Gläsernen Patienten“

| Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

Die elektronische Patientenakte soll auch in Deutschland kommen. Von der zunehmenden Digitalisierung des Gesundheitswesens können auch die Patienten in mehrfacher Hinsicht profitieren. Es bleibt die Frage nach der Sicherheit der hochsensiblen Daten.
Die elektronische Patientenakte soll auch in Deutschland kommen. Von der zunehmenden Digitalisierung des Gesundheitswesens können auch die Patienten in mehrfacher Hinsicht profitieren. Es bleibt die Frage nach der Sicherheit der hochsensiblen Daten. (Bild: ©M.Jenkins - stock.adobe.com)

Die elektronische Patientenakte wird in Deutschland seit längerer Zeit z.T. kontrovers diskutiert. Ein Hemmnis für die Entwicklung: Die Frage nach der Datensicherheit. Nun haben Forscher der TU Darmstadt einen technologischen Prototypen entwickelt, der eine jahrzehntelange sichere Speicherung sensibler Gesundheitsdaten gewährleisten soll. Über Herausforderungen und Chancen sprach mit uns der Sprecher des Sonderforschungsbereiches „CROSSING“.

LP: Die elektronische Patientenakte, die alle Gesundheitsdaten eines Patienten digital speichert und bereit hält, soll auch in Deutschland kommen. Gesetzlich verankert wurde sie schon im Jahr 2004, doch so richtig durchgesetzt hat sich die Idee nie. Warum?

Prof. Dr. Johannes Buchmann: Eine wesentliche Herausforderung und Hürde ist die Sicherung dieser hochsensiblen Daten. Einerseits müssen sie denjenigen zur Verfügung stehen, die sie brauchen. Zum Beispiel für gute Therapie und Prävention. Aber auch für medizinische Forschung. Andererseits müssen wir die Privatheit der betroffenen Menschen gewährleisten, und zwar langfristig und wir müssen sicherstellen, dass die Daten nicht versehentlich oder mutwillig verändert werden.

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