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Biotechnica 2013 Bioökonomie ist einer der Schwerpunkte

| Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Die Bioökonomie wird derzeit durch eine Vielzahl von teils umfangreichen Förderprogrammen unterstützt. Auch auf der Biotechnica 2013, vom 8. bis 10. Oktober in Hannover, wird dem Thema Bioökonomie viel Platz eingeräumt. Neben einer zweitägigen Konferenz wird es auch erstmals den Wettbewerb „Bioeconomy’s Next Business Model“ geben.

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Vier so genannte Marktplätze wird es auf der Biotechnica 2013 vom 8. bis 10. Oktober in Hannover geben. Einer beschäftigt sich mit Bioökonomie.
Vier so genannte Marktplätze wird es auf der Biotechnica 2013 vom 8. bis 10. Oktober in Hannover geben. Einer beschäftigt sich mit Bioökonomie.
(Bild: Deutsche Messe)

Hannover – Es sind die großen Fragen, mit denen sich die Bioökonomie befasst: Wie kann die weltweite Ernährung gesichert werden? Wie sieht die Energieversorgung von morgen aus? Oder: Wie lassen sich biogene Rohstoffe mit modernen Technologien industriell nutzen? Die Bioökonomie nimmt deshalb stetig an Bedeutung zu und wird künftig eine zentrale Rolle in der Wirtschaft spielen. Allein bis ins Jahr 2016 investiert die Bundesregierung im Zuge der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ 2,4 Milliarden Euro in die Forschung zur Umsetzung einer wissensbasierten Bioökonomie. Auf der Biotechnica 2013 steht die Bioökonomie als Schwerpunktthema im Mittelpunkt des diesjährigen Ausstellungsprogramms. Ein Ort, an dem das Thema intensiv diskutiert werden wird, ist der Marktplatz Industrielle Biotechnologie mit seinem zweitägigen Konferenzprogramm am Dienstag, 8., und Mittwoch, 9. Oktober.

Themen von biokatalytischen Prozessen bis zu Managment von Stoffströmen

Wenn Vertreter der marktrelevanten Unternehmen und industrienaher Organisationen aus ganz Europa zusammenkommen, um über neue technische Ansätze, Geschäftsmodelle und Märkte zu diskutieren, wird dies ein Höhepunkt der diesjährigen Biotechnica sein. In den Vortragsblöcken am Vormittag stehen die Verfahren der modernen industriellen Biotechnologie im Vordergrund. Hierbei wird ein Bogen von der Entwicklung neuer Produkteigenschaften über innovative biokatalytische Prozesse und deren Skalierung auf industrielle Maßstäbe bis hin zum Management integrierter Stoffströme in komplexen Bioraffinerien gespannt. Experten aus Wirtschaft und anwendungsnaher Wissenschaft werden in zwanzigminütigen Vorträgen über die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen referieren.

Wettbewerb rund um die Bioökonomie

Teil der Konferenz ist außerdem der Wettbewerb „Bioeconomy’s Next Business Model“. Bei diesem neuen Format stellen an beiden Tagen je sechs junge europäische Unternehmen aus dem Bereich der Industriellen Biotechnologie einer dreiköpfigen Jury in kurzen Elevator-Pitches ihre Geschäftskonzepte vor. Eine der sechs Firmen des jeweiligen Tages wird als Gewinner gekürt und mit einem Preis ausgezeichnet.

Beide Konferenztage werden mit einer Diskussionsrunde abgeschlossen, an der hochrangige Vertreter europäischer Unternehmen und Organisationen teilnehmen. Inhaltliche Ausgangspunkte der englischsprachigen Konferenz sind hierbei die Fragen „Ungewöhnliche Allianzen und neue Business-Modelle – ist die Chemieindustrie bereit für den Wandel?“ (am 8.10.) und „Wie wirtschaftlich ist die Bioökonomie?“ (am 9.10.).

Drei weitere Marktplätze zu personalisierter Medizin, Lebensmittel und Bio-Services

Der Marktplatz Industrielle Biotechnologie ist einer von vier Marktplätzen im Rahmen der Biotechnica. Hier treffen Unternehmen aus den Bereichen Bioverfahrenstechnik, Biokatalyse sowie Enzymentwicklung und -optimierung, Hersteller biobasierter Materialien und Chemikalien oder Entwickler neuartiger Bioraffineriekonzepte auf Forscher und Entwickler aus den Bereichen Chemie, Lebensmittel, Kosmetik, Papier, Textil und Polymerindustrie sowie Anlagenbauer von Fermentationsanlagen und Bioraffinerien. Die anderen Marktplätze der Biotechnica widmen sich den Themen Personalisierte Medizin-Technologien, Innovation in Food und Bio-Services.

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