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Multiparameter-Analyse Bis zu drei Parameter simultan und unabhängig bestimmen

| Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

pH-Wert, Leitfähigkeit und gelöster Sauerstoff – gerade die beiden erstgenannten Parameter sind in vielen Labors gleich nach dem Wägen die wichtigsten Bestimmungsgrößen in der täglichen Arbeit. Das Xylem-Unternehmen WTW zeigt zwei neue Systeme aus seiner Multiparameter-Messgerätefamilie: Inolab Multi 9430 IDS und Inolab Multi 9430 IDS.

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Die neuen Multiparameter-Messgeräte lassen sich sowohl mit analogen als auch den neuen intelligenten Elektroden betreiben.
Die neuen Multiparameter-Messgeräte lassen sich sowohl mit analogen als auch den neuen intelligenten Elektroden betreiben.
(Bild: WTW )

Am Inolab Multi 9420 IDS lassen sich zwei, am Inolab Multi 9430 IDS drei Sensoren anschließen und damit zwei bzw. drei Parameter (pH/Redox, Leitfähigkeit oder Sauerstoff) simultan und unabhängig voneinander bestimmen.

Die intelligenten digitalen IDS-Sensoren basieren auf den bewährten analogen Sentix- und Tetracon-Sensoren von WTW. Sie speichern alle relevanten Sensor- und Kalibrierdaten, die beim Anschluss an das Messgerät automatisch ausgelesen und für die Messung verwendet werden. So ist beispielsweise der korrekte Kalibrierstatus der Elektrode eindeutig sichtbar und gibt keine Rätsel mehr auf.

Die neuen Geräte bieten selbstverständlich alle schon vom 2011 eingeführten Einkanalgerät Inolab 9310 bekannten Funktionen (USB-Anschlüsse, Sensorzustandskontrolle QSC) und sind darüberhinaus mit einem großen Farbgraphikdisplay ausgestattet. Bei beiden Geräten wird das Display durch eine unempfindliche, leicht zu reinigende Glasplatte geschützt.

Mit speziellen Firmwarepaketen lassen sich aus den Standard-Multiparametergeräten Spezialgeräte für die ISE-Messung oder andere Messaufgaben machen. Die Geräte können so innerhalb von zehn Minuten durch ein Firmware-Update an individuelle Ansprüche angepasst werden. So gibt es von WTW in Zukunft Firmware-Pakete mit speziellen Zusatzroutinen wie für die Messung mit ionenselektiven Elektroden oder Sonderfunktionen in der Leitfähigkeitsmessung. Und mit einem Einschub auf der Geräterückseite zum Anschluss konventioneller (analoger) pH-, Redox- oder ISE-Elektroden bleibt der Anwender unabhängig bei der Auswahl von Spezialelektroden. Damit bleiben die Geräte immer flexibel und zukunftsorientiert.

Achema: Halle 4.1, Stand G13

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