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Politische Rahmenbedingungen BPI fordert Politik zur Stärkung der europäischen Pharmastandorte auf

Redakteur: Tobias Hüser

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) begrüßt das klare Bekenntnis der Bundeskanzlerin zu Europa und Deutschland als starken Pharmastandort. Gleichzeitig wies der BPI darauf hin, dass die Stärke des Standortes nicht nur von seiner Forschungsleistung, sondern auch maßgeblich von den politischen Rahmenbedingungen abhängt.

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„Wenn wir dauerhaft eine starke und innovative pharmazeutische Industrie in Deutschland haben wollen, muss es dringend Verbesserungen geben“, so Dr. Martin Zengraf, Vorsitzender des BPI.
„Wenn wir dauerhaft eine starke und innovative pharmazeutische Industrie in Deutschland haben wollen, muss es dringend Verbesserungen geben“, so Dr. Martin Zengraf, Vorsitzender des BPI.
(Bild: BPI e.V.)

Berlin – Die zahlreichen Regulierungsinstrumente und die Zwangsmaßnahmen gegen die pharmazeutische Industrie schwächen die Wettbewerbsfähigkeit im Verhältnis zu anderen Standorten in der Welt, so der BPI. „Das Bekenntnis der Kanzlerin ist wichtig und gut. Jetzt muss aber die Bundesregierung auch bei den Rahmenbedingungen nacharbeiten. Vorrangig geht es erst einmal darum, die Zwangsmaßnahmen gegen die pharmazeutische Industrie dringend zurück zu führen, doch auch bei Rabattverträgen oder der Art, wie das Amnog umgesetzt wird, bedarf es Änderungen“, erklärte Dr. Martin Zentgraf, Vorsitzender des BPI.

Die pharmazeutische Industrie in Deutschland ist durch eine Mischung aus jungen innovativen, standortgebundenen mittelständischen und auch Großunternehmen geprägt. Die Vielfältigkeit zeigt sich auch in den Therapiegebieten und Produktkategorien.

„Diese Vielfalt an Behandlungsoptionen gilt es zu erhalten. Wir wissen, dass bei allen Maßnahmen immer auch die Finanzierbarkeit der GKV im Blick sein muss. Aber wenn wir dauerhaft eine starke und innovative pharmazeutische Industrie in Deutschland haben wollen, muss es dringend Verbesserungen geben. Der laufende Pharmadialog ist genau das richtige Forum, um die Weichen dafür zu stellen“, so Zentgraf.

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) vertritt das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Rund 240 Unternehmen mit rund 70 000 Mitarbeitern haben sich im BPI zusammengeschlossen.

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