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„Digital Transformer of the Year“

Branchenübergreifende Initiative prämiert sechs Vorreiter der digitalen Transformation

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Medien

Die Haufe Group durfte sich über den ersten Platz in der Kategorie Medien freuen. Sie hat es durch ihre stringent betriebene Wandlung zum Softwarehaus geschafft, 90 Prozent ihres Umsatzes im digitalen Bereich zu erzielen. Die Branchenkollegen lobten explizit das neue Angebot Rhytmix, mit dem Haufe einen innovativen Mix aus Consulting, Software und Weiterbildung anbietet. Ebenfalls auf der Shortlist der Jury: Axel Springer, deren digitale Kanäle mittlerweile für 77 Prozent des Konzernerlöses stehen. Ferner schätzen die Marktteilnehmer die hohe Innovationsbereitschaft des Unternehmens sowie dessen Engagement in der Start-Up-Szene. Ströer SE & Co. beeindruckte die Branchenkenner mit Ihrer konsequenten Entwicklung vom klassischen Outdoorunternehmen zum digitalisierten Medien- und Vermarktungsunternehmen.

Lese-Tipp der Redaktion Die Digitalisierungswelle hat uns in (fast) allen Lebensbereichen erreicht und verändert unsere Sichtweisen und Handlungsfelder. Damit in Zeiten dieser großen Dynamik und heftigen Wandels keine Unsicherheiten aufkommen, ist Kommunikation gefragter denn je. Vor diesen Hintergrund ordnet die Publikation „Vernetzte Welten“ anhand von Beispielen Entwicklungen und Innovationen in den unterschiedlichsten Branchen und Technologien ein. Hochkarätige Fachautoren und Fachjournalisten zeigen, welche Veränderungen auf uns zukommen und wie wir sie meistern können.

Finanzdienstleistungen

In der von der Digitalisierung stark betroffenen Kategorie der Finanzdienstleistungen konnte sich die Deutsche Kreditbank gegenüber der Konkurrenz durchsetzen. Sie betreibt ihr Privatkundengeschäft überwiegend als Direktbank, arbeitet bereits seit 2013 eng mit Fin Techs zusammen und gilt als Treiber der Digitalisierung in ihrer Branche. Zum ersten Platz verhalfen ihr unter anderem die schlanken digitalen Prozesse sowie die Vorreiterschaft bei Funktionen wie Videoident und mobile Banking. Der Verband der Sparda-Banken erreichte die zweitmeisten Nominierungen, besonders beeindruckt zeigten sich die Befragten von der Bereitschaft der Banken, großzügig in die Digitalisierung zu investieren und dabei alle Prozesse und Angebote in Frage zustellen. Die Commerzbank punktete bei den Marktteilnehmern vor allem mit der „perfekten Online-Umgebung“ der Comdirekt, der starken Kundenorientierung sowie der gezielten Entwicklung in Richtung digitalem Technologieunternehmen.

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Persönlichkeit

Persönlich ausgezeichnet mit dem „Digital Transformer of the Year“ wurde Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, CEO und Vorsitzende der Gruppengeschäftsführung von Trumpf. Sie bekam unter den Umfrageteilnehmern die meisten ungestützten Nennungen. Ihr ausdrücklicher Anspruch ist es, eine Antwort auf die Herausforderungen der digitalen Transformation zu finden, die mit den Werten eines eines Familienunternehmens im Einklang steht. Die Branchenkenner attestierten ihr die hervorragende digitale Ergänzung und Erweiterung eines Traditionsbetriebes, der stets den Mensch als Mittelpunkt und Basis des Erfolgs sehe.

Impulse zur Vernetzung

Um dem Gedanken des branchenübergreifenden Austausches – den auch die die meisten Keynote-Speaker als Basis für eine erfolgreiche Transformation halten – unter den Gästen Nachdruck zu verleihen, wurden diese bereits am Empfang mit gleich zwei Tischkarten ausgestattet: Die physische Transformation durch aktiven Tischwechsel im Laufe des Abends sollte interdisziplinäre Impulse ermöglichen und als Basis für das anschließende Networking dienen. Den passend gewählten Rahmen dafür bot die direkt an den Veranstaltungsort angeschlossene Digital Eatery. Der rege Austausch der Gäste untereinander und mit den Partnern der Initiative Messe München, Microsoft, Würth Elektronik, Kienbaum und Klöckner & Co, dauerte bis weit nach Mitternacht an.

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