Suchen

Personal Nord 2014

Brauchen Unternehmen im Internetzeitalter noch Chefs?

Seite: 2/2

Firmen zum Thema

Führung: ja – große Führungsschicht und Statussymbole: nein

Um das richtige Verhältnis zwischen Mitarbeiterfreiräumen und Führung zu wahren, setze Google zum einen auf eine relativ dünne „Führungsschicht“: 37.000 Mitarbeiter stehen 5.000 Managern, 1.000 „Directors“ und 100 „Vice Presidents“ gegenüber. „Es ist nicht ungewöhnlich, dass 30 Mitarbeiter direkt an einen Engineering Manager berichten“, erklärt Kohl-Boas. Daneben halte der Internetkonzern die Führungskräfte dazu an, Mitarbeiter nicht personen-, sondern aufgabenspezifisch zu führen. Das erfordere von Führungskräften die Fähigkeit, verschiedene Führungsstile situationsgerecht anwenden zu können.

„Führung ist ein Privileg, das man sich erarbeiten muss – durch ein hohes Maß an Empathie, durch Vertrauen und Respekt in der Teamarbeit sowie die Fähigkeit, eine Richtung vorzugeben und in Konflikten zu entscheiden“, so der Personalchef. Statussymbole für Führungskräfte gebe es nicht. „Wir haben keine größeren Büros und keine Firmenfahrzeuge.“ Führungskräfte würden als solche wahrgenommen, indem sie durch andere etwas bewirkten – und nicht anhand von Alter, Kleidung oder Smartphone.

In seinem Vortrag in Hamburg führt Frank Kohl-Boas die Anforderungen an Personaler im Umfeld zukunftsweisender Führung weiter aus und gibt Impulse für deren Berufspraxis:

Keynote-Vortrag von Frank Kohl-Boas

„New Work mit HR: Mitarbeiterorientierte Personalarbeit bei Google“, Personal 2014 Nord (CCH Hamburg),

Mittwoch, 7. Mai 2014, 14:45 bis 15:30 Uhr, Praxisforum 1 - Halle H

Der Beitrag erschien zuerst auf dem Portal unserer Schwestermarke MM Maschinenmarkt.

(ID:42576100)