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Auszeichnung Braunschweiger Forschungspreis 2016 geht an Batterieforscher Martin Winter

| Redakteur: Tobias Hüser

Prof. Martin Winter erhält den Braunschweiger Forschungspreis 2016. Mit dem Preis werden die herausragenden Leistungen des Chemikers und Materialwissenschaftlers auf dem Gebiet der Batterietechnologie und Materialforschung gewürdigt. Der 51-Jährige leitet das Helmholtz-Institut Münster (HI MS) – eine Außenstelle des Forschungszentrums Jülich – sowie das MEET Batterieforschungszentrum an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

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Für seine Batterieforschung erhält der Wissenschaftler Prof. Martin Winter den Braunschweiger Forschungspreis 2016.
Für seine Batterieforschung erhält der Wissenschaftler Prof. Martin Winter den Braunschweiger Forschungspreis 2016.
(Bild: Forschungszentrum Jülich)

Jülich, Braunschweig – Im Zentrum von Martin Winters Forschung stehen neue Materialien, Komponenten und Batteriezellen, die die Leistungsfähigkeit von Batterien als Energiespeicher wesentlich verbessern – grundlegende Voraussetzung für die weitere Entwicklung der Mobilität, besonders der Elektromobilität. Die Batterietechnologien der Zukunft sollen nicht nur über bedeutend höhere Energiedichten verfügen, sondern müssen auch vereinbar sein mit einer klimaschonenden Stromversorgung, die auf erneuerbaren Energien basiert.

Am HI MS mit seinen Standorten Münster, Jülich und Aachen werden von der Batteriekomponente Elektrolyt aus neue chemische Zusammensetzungen der Batteriezellen konzipiert, entwickelt, systemisch charakterisiert und anwendungsnah auf ihre Leistung überprüft. Grundlagenorientierte Materialforschung und angewandte Zellsystemforschung arbeiten dabei Hand in Hand.

Der Braunschweiger Forschungspreis wird seit 2007 von der Stadt und dem Verein Forschung Region Braunschweig für international herausragende interdisziplinäre Forschungsleistungen in Technik-, Lebens- oder Kulturwissenschaften verliehen. Zu den bisherigen Preisträgern gehören u.a. die Psychologin und Alternsforscherin Prof. Ursula M. Staudinger sowie der Informatiker und Robotik-Spezialist Sebastian Thrun, Vizepräsident von Google. Offiziell wird der der mit 30.000 Euro dotierte Preis am 9. Dezember im Staatstheater Braunschweig überreicht.

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