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Lithium-Ionen-Batterien Bringt ein neues Kathodenmaterial den Durchbruch?

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Lithium-Ionen-Batterien gehört die Zukunft. Doch bislang lassen Energiedichte und Leistungsfähigkeit zu wünschen übrig. Mit einem neuen Kathodenmaterial will BASF jetzt weiter kommen.

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Im Rahmen des Projekts „Hochenergie-Lithium-Ionen-Batterien“ (HE-Lion) forscht BASF an einer neuen Generation von Lithium-Ionen-Batterien: Ziel ist es die Energiedichte der Batterie deutlich zu erhöhen – und so den Einsatz speziell in Elektrofahrzeugen weiter auszubauen. Ein Chemielaborant bei BASF baut in einer Glove-box eine Lithium-Ionen-Testbatterie zusammen. Mit ihr werden verschiedene neuartige Kathodenmaterialien untersucht.
Im Rahmen des Projekts „Hochenergie-Lithium-Ionen-Batterien“ (HE-Lion) forscht BASF an einer neuen Generation von Lithium-Ionen-Batterien: Ziel ist es die Energiedichte der Batterie deutlich zu erhöhen – und so den Einsatz speziell in Elektrofahrzeugen weiter auszubauen. Ein Chemielaborant bei BASF baut in einer Glove-box eine Lithium-Ionen-Testbatterie zusammen. Mit ihr werden verschiedene neuartige Kathodenmaterialien untersucht.
(BASF SE)

BASF treibt die Forschung an Lithium-Ionen-Batterien mit einer neuen Lizenz voran. Das neue CAM-7 Kathodenmaterial soll die Energiedichte der Batterien erhöhen und die Leistung steigern. Das Unternehmen hat sich das Kathodenmaterial CAM-7 patentieren lassen, weil es auf Verbindungen mit hohem Nickel-Gehalt basiert und dadurch eine besonders hohe Energiedichte mit einer hohen Leistungsfähigkeit verbinden soll.

Damit könnte die Reichweite von Elektrofahrzeugen und die Laufzeit von portablen elektronischen Geräten verlängert werden.

Perfomancetests stimmen optimistisch

„Bei Tests von BASF hat die CAM-7-Produktplattform eine starke Performance gezeigt und wir glauben, es hat das Potenzial, die Energiedichte von Lithium-Ionen-Batterien weiter zu steigern”, erläutert Kenneth Lane, Leiter des Unternehmensbereichs Catalysts der BASF.

„Wir glauben, dass BASF als größtes Chemieunternehmen der Welt mit einem großen Produktionsnetzwerk für Batteriematerialien weltweit und der großen Expertise in den Bereichen Produktion und Prozesstechnologie mit CAM-7 im Produktportfolio in einer idealen Ausgangslage ist, um eine Massenproduktion schnellstmöglich umzusetzen“, sagt Dr. Kenan Sahin, Gründer und CEO von CAMX. So könne BASF die kommende starke Nachfrage nach Hochenergie-Batteriematerialien – einer entscheidenden Komponente für Lithium-Ionen-Batterien, die bis zu einem Drittel der Gesamtkosten ausmachen können – bedienen.

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