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LABORPRAXIS-Newsticker Bundeskanzler Scholz will Forschungsstandort Deutschland stärken

Aktualisiert am 03.02.2023 Quelle: dpa

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Aktuelle Nachrichten aus der Laborbranche, Entdeckungen aus den Naturwissenschaften, Meldungen aus der Pharmaindustrie, der Energiepolitik und weitere branchenrelevante News finden Sie hier im LABORPRAXIS-Newsticker. Der Beitrag wird fortlaufend aktualisiert.

Aktuelle Nachrichten aus Labortechnik, Pharmaindustrie und den Naturwissenschaften
Aktuelle Nachrichten aus Labortechnik, Pharmaindustrie und den Naturwissenschaften
(Bild: ©viperagp - stock.adobe.com)

2. Februar

Marburg (dpa) 15:45 Uhr – Bundeskanzler Scholz will Forschungsstandort Deutschland stärken

Bundeskanzler Olaf Scholz will den Forschungsstandort Deutschland stärken. „Wir müssen schnellere Genehmigungsverfahren für Fabriken, für neue Medikamente, für Forschungsvorhaben und auch für die Nutzung von Forschungsdaten möglich machen“, sagte der SPD-Politiker bei einem Besuch des Biontech-Werkes in Marburg. „Da wollen wir jetzt in ganz kurzer Zeit mit vielen sehr konkreten Gesetzesvorhaben beitragen, dass die Medizinindustrie und Gesundheitswirtschaft Fortschritte macht.“

„Wir brauchen eine Forschungslandschaft, die wir gemeinsam mit den Ländern in Deutschland stabilisieren und weiterentwickeln müssen, damit Grundlagenforschung in Deutschland stattfinden kann, die dann die nächsten großen Erkenntnisse ermöglicht“, sagte Scholz. Das „neue Deutschland-Tempo“, das die Bundesregierung beim Bau von Pipelines und LNG-Terminals vorgelegt habe, solle auch dann gelten, wenn es um den Forschungs- und Wissenschaftsstandort Deutschland gehe.

Das Pharmaunternehmen Biontech, das vor allem für seinen Corona-Impfstoff bekannt ist, hatte im Januar angekündigt, ein auf künstliche Intelligenz spezialisiertes britisches Start-up übernehmen zu wollen. Nur wenige Tage zuvor war bekannt geworden, dass die Mainzer in Cambridge ein Forschungs- und Entwicklungszentrum zur Krebstherapie aufbauen wollen. Ziel sei es, bis 2030 bis zu 10 000 Patientinnen und Patienten mit personalisierten Krebsimmuntherapien zu behandeln - entweder im Rahmen klinischer Studien oder als zugelassene Behandlungen.

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Offenburg (Huber) 10:29 Uhr – Innovation als Basis für Wachstum und sichere Arbeitsplätze – Huber erhält Auszeichnung

Die Peter Huber Kältemaschinenbau AG entwickelt seit über 50 Jahren Temperiertechnik für Anwender auf der ganzen Welt. Dabei hat sich das Unternehmen mit seinen zahlreichen Innovationen den Ruf als ein Technologieführer in der Branche erarbeitet. Für diese Innovationsstärke wurde Huber jetzt beim Innovationswettbewerb Top 100 ausgezeichnet. Die Peter Huber Kältemaschinenbau AG aus Offenburg hat mit ihren Innovations-Qualitäten überzeugt und das Top-100-Siegel 2023 erhalten. Diese Auszeichnung erhalten nur besonders innovative mittelständische Unternehmen. Huber gehört bereits zum 11. Mal zum Kreis der Top-Innovatoren. Das Unternehmen ist in der chemischen und pharmazeutischen Industrie beheimatet, bedient mit seinen Pro-dukten aber auch zahlreiche weitere Industriebranchen von der Fahrzeugtechnik bis zur Umweltforschung. Der Maschinenbauer hat sich vor allem mit der Einführung der Unistat-Temperiersysteme im Jahr 1989 einen Namen gemacht. Bis heute sind Unistate die führende Technologie wenn es um hochdynamische Temperierprozesse geht.

„Beim TOP 100-Wettbewerb geht es um die Frage, welchen Stellenwert das Innovationsziel im Unternehmen einnimmt“, sagt Prof. Dr. Nikolaus Franke, wissenschaftlicher Leiter des Wettbewerbs. „Dominieren Routinen und Gewohnheiten oder aber ist das Unternehmen in der Lage, Bestehendes zu hinterfragen, kreativ und neu zu denken und erfolgreich am Markt durchzusetzen? Wir analysieren diese Fähigkeit anhand von mehr als 100 Prüfkriterien“, erläutert er. Damit alle Bewerber die gleichen Chancen haben, wird das Siegel in drei Größenklassen vergeben: bis 50, 51 bis 200 und mehr als 200 Mitarbeiter.

Am 23. Juni kommen in Augsburg alle Top-Innovatoren des Jahrgangs 2023 zur Preisverleihung auf dem Deutschen Mittelstands-Summit zusammen. Dort wird Ranga Yogeshwar ihnen zum Erfolg persönlich gratulieren.

München (dpa) 9:11 Uhr – Ifo: Materialengpässe in der Industrie nehmen ab

Die Materialknappheit in der Industrie hat etwas abgenommen. Im Januar berichteten 48 Prozent der vom Ifo-Institut befragten Firmen von Engpässen. Im Dezember waren es noch fast 51 Prozent gewesen. Aber weiterhin könnten viele Unternehmen ihre hohen Auftragsbestände nur langsam abarbeiten, sagte Umfragenleiter Klaus Wohlrabe am Donnerstag in München.

In der Chemischen Industrie entspannt sich die Lage weiter, hier ist nur noch knapp ein Viertel der Unternehmen betroffen – der niedrigste Wert seit Anfang 2021.

Im Maschinenbau und in der Autobranche berichteten unverändert drei von vier Unternehmen von Engpässen bei Rohstoffen und Vorprodukten. Bei den Nahrungsmittel- und Getränkeherstellern sind es knapp ein Drittel. Das Papiergewerbe ist mit 14 Prozent wenig betroffen. In der Metallerzeugung und -bearbeitung sank der Wert sogar auf 7 Prozent.

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