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Management

Burnout-Prävention und Effizienzsteigerung ergänzen sich

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Ansatz Führungskonzept und Arbeitsorganisation

Setzt die Burnout-Prävention auf einer hohen organisatorischen Ebene an, bestehen gute Chancen, dass eine funktionierende Organisation und optimierte Prozesse Belastungen der Mitarbeiter reduzieren und gleichzeitig effizienzsteigernd wirken.

„Wenn ein Unternehmen sich gut organisiert, seine Prozesse im Griff hat und Aufgaben und Verantwortlichkeiten transparent sind, nimmt das schon einen sehr großen Teil der Belastungen beim Mitarbeiter weg“, sagt Cornelia Rittler, Beraterin bei Ingenics. Verbunden mit der gezielten Vermeidung von Verschwendung personeller und materieller Ressourcen führt dies dazu, dass Burnout-Prävention zweifellos eine lohnende Investition in das Unternehmen und seine Mitarbeiter ist.

„Aber nicht nur die Organisation, sondern auch die Führung auf allen Ebenen spielt eine große Rolle“, so Cornelia Rittler. Führungskräfte gestalten die Organisation in den Abteilungen und sind maßgeblich für eine transparente Kommunikation von oben nach unten und umgekehrt verantwortlich.

Deshalb sollten Führungskräfte danach ausgewählt werden, ob sie in der Lage sind, Mitarbeitern Puffer zwischen Belastung und Wohlbefinden einzurichten. Diese Fähigkeit kann in speziellen Workshops und Trainings gefördert werden (z. B. im Shopfloor-Management). Dabei sollte auch erklärt werden, wie psychische Belastungen entstehen.

Gleichzeitig brauchen Führungskräfte die Gelegenheit, das eigene Verhalten zu reflektieren, z. B. in einem Coaching.

Um Rollenkonflikten und -unklarheiten vorzubeugen, sollten bereits im Stellenbesetzungsprozess neben dem fachlichen Profil auch die Persönlichkeit sowie Stärken und Schwächen eines Kandidaten abgefragt und mit dem Stellenprofil abgeglichen werden.

Die Einarbeitung neuer Mitarbeiter sollte durch erfahrene Mentoren unterstützt werden. Hilfreich sind Feedbackgespräche nach festgelegten Fristen; klar formulierte Vertretungsregelungen beugen Unklarheiten vor.

Auch Partizipation bei Entscheidungen ist ein Burnout-Puffer: Führungskräfte sollten Freiräume lassen, sofern diese nicht zu Lasten der Arbeitsergebnisse gehen.

Kulturänderung als Basis der Prävention

Belastend ist, was als belastend empfunden wird. Herrscht das notwendige Vertrauen und wird die Belastung angesprochen, kann soziale Unterstützung als ständige Führungsaufgabe ansetzen. Da aber die wenigsten Vorgesetzten erste Burnout-Symptome registrieren bzw. ernst nehmen, ist es wichtig, Erreichbarkeit zu kommunizieren und Mitarbeiter zu ermuntern, Probleme aufzudecken. Trainings, z. B. zum Thema Selbstmanagement, helfen, auch mit Belastungen klar zu kommen, deren Auflösung längere Zeit in Anspruch nimmt.

Die Umsetzung des Ziels, Probleme an der Wurzel zu lösen, setzt in der Regel einen Kulturwandel voraus, der nicht von heute auf morgen zu bewerkstelligen ist. Entscheidend ist, dass die oberste Führungsebene den Wandel einleitet und dauerhaft mitträgt – indem sie Führungskräften Freiraum und Zeit gewährt, Veränderungen umzusetzen.

Für komplexe Probleme gibt es keine simplen Lösungen. Ingenics bietet ein breites Beratungsportfolio, das Unternehmen bei der Burnout-Prävention unterstützt und hilft, Ausfälle und Kosten zu vermeiden. Diese Beratungsprodukte greifen so ineinander, dass für jedes Unternehmen das passende Paket zusammengestellt werden kann.

Vision und Unternehmensstrategie geben mit durchgängigen Zielen die Richtung vor, in die das Unternehmen steuert und bestimmen den Aufbau einer effizienten und belastungsarmen Organisation. Prozessmanagement, Prozessoptimierung und Elemente aus der Lean Philosophie optimieren Abläufe, Transparenz und Kommunikation. Auf diese Weise lassen sich Burnout-relevante Faktoren reduzieren.

Insofern bedeutet Burnout-Prävention einen Aufwand, der sich auch finanziell auszahlt und sowohl dem einzelnen Mitarbeiter als auch dem Unternehmen nützt, die Effizienz und die Freude an der Arbeit gleichermaßen verbessert. (jv)

Link: Ingenics Unternehmensprofil

Link: Wikipedia – Burnout-Syndrom

Link: Fünf Gründe gegen das Modewort Burnout

Link: Soziale Anerkennung am Arbeitsplatz reduziert Burnout-Risiko

Link: Fachgesellschaft fordert Versachlichung der Burnout-Debatte

Link: Mode-Diagnose Burnout: Viele machen ihr Geschäft mit den Leiden der Geplagten

Link: Burnout-Syndrom nicht nur am Berufsleben festmachen

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