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Konzepte gegen den Klimawandel

Carbon2Chem vereint Branchengrößen aus Chemie und Energiewirtschaft

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In Brüssel werden derzeit Pläne für den Emissionshandel nach dem Jahr 2020 beraten. Die EU-Kommission will den Handel mit Verschmutzungsrechten für den Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids verschärfen. So soll die Zahl der ausgegebenen Zertifikate gekürzt werden, wodurch ihr Preis steigen dürfte. Zugleich will sie Vorgaben machen, nach denen nur noch die besten Produzenten die Rechte komplett umsonst bekommen.

45 Milliarden Euro für erneuerbare Energien und CO2-arme Technologien

Eile tut bei der Reduzierung der Treibhausgase angesichts der aktuellen Zahlen auf jeden Fall Not. Das Jahr 2015 wird nach Einschätzung der UN wohl das bislang wärmste Jahr der Geschichte werden. Aber bereits 2016 könnte diesen Rekord erneut brechen. Auch französische Großkonzerne - darunter der Ölkonzern Total, der Versorger EDF, der Telekom-Konzern Orange und die Bank Societe Generale rüsten sich: In den nächsten fünf Jahren wollen sie mindestens 45 Milliarden Euro in erneuerbare Energien und CO2-arme Technologien investieren.

Die UN-Klimakonferenz "COP 21" in Paris sollte weitere Weichen stellen. Die führenden westlichen Industrieländer (G7) wollen sich auf Wege einigen, die Erderwärmung auf maximal zwei Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen.

Werfen Sie auch einen Blick in unser Dossier zum Thema Klimaforschung: Wissenschaftler schlagen Alarm in Sachen Klima

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