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Centrum für Angewandte Photonik

Carl-Zeiss-Stiftung fördert Centrum für Angewandte Photonik

20.08.2008 | Redakteur: Olaf Spörkel

Prof. Alfred Leitenstorfer (2.v.l.) und Wissenschaftler des Centrums für Angewandte Photonik (CAP) an der Hochfeld-Terahertz-Quelle der Universität Konstanz.
Prof. Alfred Leitenstorfer (2.v.l.) und Wissenschaftler des Centrums für Angewandte Photonik (CAP) an der Hochfeld-Terahertz-Quelle der Universität Konstanz.

Das Centrum für Angewandte Photonik (CAP) an der Universität Konstanz wird mit einer Million Euro von der Carl-Zeiss-Stiftung gefördert.

Konstanz – Das Centrum für Angewandte Photonik (CAP) hat sich in Baden-Württemberg im Wettstreit um den Millionenfördertopf der traditionsreichen Carl-Zeiss-Stiftung erfolgreich durchgesetzt. Die Wissenschaftler aus dem 2004 gegründeten CAP-Verbund arbeiten eng mit der Wirtschaft zusammen. Ergebnisse aus deren Grundlagenforschung fließen nach eigenen Angaben in die High-Tech-Industrie. „Die CAP-Strategie: Über die eigenen Fächergrenzen hinaus arbeiten. Ein hohes Maß an Flexibilität und auch Innovationsbereitschaft unter Beweis stellen. Ganz gezielt junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler fördern“, sagt der Physiker Prof. Alfred Leitenstorfer, Koordinator von CAP.

Momentan sind 16 Projekte aus der Physik, Chemie, Biologie und Psychologie unter dem CAP-Dach vereint. Vier große Forschungsbereiche bündeln die Einzelprojekte. Dazu gehört die Femtosekundentechnologie. Sie beschäftigt sich insbesondere mit Laserquellen, die extrem kurze Impulse im Zeitbereich von ganz wenigen Lichtschwingungen abstrahlen. Ein weiterer Bereich ist die Nano-Optik. Sie beinhaltet Technologien, bei denen Strukturgrößen weit unterhalb der Lichtwellenlänge eine Rolle spielen. Die dritte CAP-Säule ist die Quantenoptik. Hier werden einzelne Elektronen und Photonen untersucht, außerdem werden hochpräzise Messtechniken entwickelt. In der Biophotonik werden neue Verfahren zur Bildgebung in der Mikroskopie erforscht.

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