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Neue Suschem-Agenda Cefic bringt Chemie als Nachhaltigkeits-Partner ins Gespräch

| Redakteur: Dominik Stephan

Klimaschutz, sichere Nahrungsmittel, saubere Energie, Gesundheit und neue Transportlösungen: Die Nachhaltigkeistsintiative Suschem des europäischen Chemieverbands legt eine neue ehrgeizige neue Agenda vor.

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Ob saubere Luft oder sauberen Strom - Die Chemie wird's richten, findet der Branchenverband Cefic.
Ob saubere Luft oder sauberen Strom - Die Chemie wird's richten, findet der Branchenverband Cefic.
(Bild: Emilian Robert Vicol (CC0) )

Brüssel/Belgien – Der europäische Chemieverband Cefic sieht die Chemie als Schlüsselbranche für die Herausforderungen der Zukunft: In der neuen Suschem-Agenda stellt der Verband sechs wesentliche Handlungsfelder für nachhaltiges Wirtschaften vor. Die Pläne beschreiben auch, wie die chemische Industrie das Rahmenprogramm Framework 2020 der Europäischen Komission umsetzen helfen kann.

Etwa 20% des EU-BIPs sind direkt oder indirekt von der Chemie abhängig, schätzt der Verband. Durch ihre Vernetzung mit nahezu jeder Branche könnte die Chemie eine Schlüsselrolle als Enablertechnologie für neue Verfahren, Produkte und Lösungen spielen, hofft der Verband. So finden sich allein vier der sechs von der EU vorgegebenen Framework-Ziele (neue Materialien und Werkstoffe, Nanotechnologie, Industrielle Biotechnologie und fortschrittliche Fertigung) in direkter Nachbarschaft oder Abhängigkeit von chemischen Vorprodukten. Konkret definiert die Suschem-Agenda folgende Ziele:

  • Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Rohstoffe: Mit Impulsen zur Kreislaufwirtschaft, Wassermanagement , Energieeffizienz und Prozessintensivierung will die Initiative an der Effizienzfront punkten.
  • Nahrung und Nachhaltige Landwirtschaft (Hierzu gehören auch Biokraft- und Rohstoffe)
  • Sichere und saubere Energie sowie Energiespeicher- und –Sparmaßnahmen
  • Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlstand
  • Smarte Transportlösungen für den Güter und Personentransport

Die Agenda findet sich online auf der Website der Initiative (in englischer Sprache).

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