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Liquid Handling Checkliste: Wann Pipetten ausgetauscht werden sollten

Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

Es hilft nichts – auch die robusteste Pipette kommt früher oder später in die Jahre und sollte ausgetauscht werden, wenn einem an verlässlichen Analysenergebnissen gelegen ist. Doch wann ist dieser Zeitpunkt gekommen? Und was ist bei der Anschaffung neuer Pipetten zu beachten? Eine Checkliste.

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Abb. 1: Beim reproduzierbaren Pipettieren ist Ergonomie gefragt – sowohl bei den Pipetten als auch der Arbeitsumgebung.
Abb. 1: Beim reproduzierbaren Pipettieren ist Ergonomie gefragt – sowohl bei den Pipetten als auch der Arbeitsumgebung.
(Bild: Mettler Toledo)

Mehr als 1500 Wissenschaftler haben im Jahr 2016 an einer Online-Umfrage der Zeitschrift Nature zum Thema Reproduzierbarkeit in der Forschung teilgenommen. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass mehr als 70% der Forscher daran scheiterten, experimentelle Ergebnisse anderer Forscher zu reproduzieren, und mehr als die Hälfte der Befragten gab auch zu, beim Reproduzieren eigener Ergebnisse zu scheitern. Das Wiederholen von Experimenten kann sich mitunter aufwändig gestalten, denn Zeit- und Materialaufwand können sich schnell verdoppeln. Dazu kommt der erforderliche Zeitaufwand zur Fehlerbehebung und erneuten Wiederholung des Experiments, wenn etwas nicht funktioniert. Hier schlummert ein enormes Optimierungspotenzial, um Zeit und Kosten zu sparen.

Wenn man das Arbeitsaufkommen eines Forschers beachtet, bei dem Pipetten eingesetzt werden, lohnt sich für die Verbesserung der Reproduzierbarkeit der Experimente ein genauerer Blick auf die Pipetten. Das Alter der Pipette, die ergonomischen Funktionen, der Wartungsverlauf sowie die Eignung für die jeweiligen aktuellen Applikationen können die Verlässlichkeit der Daten beeinflussen.