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Mit körpereigenem Infektionsmarker Antibiotikatherapie gezielt steuern

Weniger Antibiotika einnehmen

Mit körpereigenem Infektionsmarker Antibiotikatherapie gezielt steuern

Mit dem körpereigenen Infektionsmarker Procalcitonin lässt sich der Einsatz von Antibiotika bei Infektionen gezielt steuern. Die Antibiotikatherapie wird verkürzt, aber auch ihre Nebenwirkungen und die Mortalität nehmen ab. Dies berichten Forschende von Universität Basel und Kantonsspital Aarau nach einer Metaanalyse von über 6700 internationalen Daten von Patienten mit Atemwegsinfektionen. Die Ergebnisse machen Hoffnung, dass so auch der Ausbildung von Antibiotika-Resistenzen entgegen gewirkt werden kann. lesen

Erstmals Oberflächen von Tieren und Pflanzen molekular und topographisch in 3D sichtbar gemacht

Einzigartiges Massenspektrometer

Erstmals Oberflächen von Tieren und Pflanzen molekular und topographisch in 3D sichtbar gemacht

Ein weltweit einzigartiges Massenspektrometer macht Oberflächen von Tieren und Pflanzen sichtbar, indem es erstmals sowohl stoffliche (molekulare) als auch topographische (mikroskopisch bildliche) Information von den Oberflächen und Kontaktflächen von Tieren und Pflanzen liefert. Die Entwicklung der Gießener Chemiker ermöglicht auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit zur Untersuchung von Schistosomen. So konnten die Forscher mit ihrer molekularen Kamera den Paarungszustand von Erregern der tödlichen Tropenerkrankung Bilharziose in 3D zeigen. lesen

Alternative Methode für keimfreie Bruteier

Mikroorganismen statt Formaldehyd

Alternative Methode für keimfreie Bruteier

Um Bruteier keimfrei zu halten, werden diese üblicherweise mit Formaldeyd begast. Dies hat nach Aussage von Forschern der TU Graz mehrere gravierende Nachteile: Formaldehyd ist umweltschädlich und gilt als krebserregend. Außerdem ist das Handhabung von Gasen im Vergleich zu Flüssigkeiten schwieriger. Die Wissenschaftler haben daher eine Alternative für die Entkeimung der Bruteier entwickelt. Sie nutzen Mikroorganismen. lesen

Deutschland: Hohe Rückstände eines Blutdrucksenkers gefährden Trinkwasser

Schlecht abbaubare Blutdrucksenker

Deutschland: Hohe Rückstände eines Blutdrucksenkers gefährden Trinkwasser

Rückstände von speziellen Blutdrucksenkern in Gewässern bedeuten nicht nur ein potenzielles Risiko für im Wasser lebende Tiere, sondern sind auch bedeutsam für das Trinkwasser und stellen ein Vergiftungsrisiko für Menschen dar. Das berichten Experten der Berliner Wasserbetriebe (BWB) und des Landesamts für Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSo) bei den DGK-Herztagen in Berlin. lesen

Neandertaler sind für unseren Hautton verantwortlich

Neandertaler-DNA beeinflusst menschliches Erbgut

Neandertaler sind für unseren Hautton verantwortlich

Im unserem Erbgut findet man an diversen Stellen DNA-Fragmente menschlicher Vorfahren. Selbst Neandertaler-DNA kann an einigen Stellen nachgewiesen werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie haben nun untersucht, welche Auswirkungen diese DNA-Abschnitte auf den Menschen haben. So sind sie z.B. für unseren Hautton, die Haarfarbe oder den Schlafrhythmus mitverantwortlich. lesen

Lanxess arbeitet mit Polymerforschern in den USA zusammen

Forschungskooperation

Lanxess arbeitet mit Polymerforschern in den USA zusammen

Die Business Unit Urethane Systems von Lanxess kooperiert mit dem Fachbereich Polymer Science and Engineering der University of Massachusetts Amherst. Der Spezialchemie-Konzern will sich durch die Zusammenarbeit einen wissenschaftlichen Zugang in die Bereiche Struktur-Eigenschafts-Beziehungen, additive Fertigung und Flammschutzmittel schaffen. lesen

Usutu-Virus ist zurück und befällt neben Vögeln zunehmend auch Menschen

Erreger des „Amselsterbens“

Usutu-Virus ist zurück und befällt neben Vögeln zunehmend auch Menschen

Das Usutu-Virus, das zwischen 2001 und 2005 in Europa für das sogenannte Amselsterben sorgte, scheint zurück zu sein. Ein Team um Forschende der Vetmeduni Vienna untersuchte bei 2016 aufgetretetenen Usutu-Virus-bedingten Todesfälle bei Vögeln die verantwortlichen Virusstämme. In einer zweiten Studie wurde in sieben humanen Blutspenden aus Ostösterreich das Usutu-Virus nachgewiesen, was darauf hinweist, dass humane Infektionen häufiger sind als bislang angenommen. Implikationen für das Blutspendewesen in Europa werden diskutiert. lesen

Zeiss investiert über 300 Millionen Euro in Hightech-Standort in Jena

Neuer Hightech-Standort

Zeiss investiert über 300 Millionen Euro in Hightech-Standort in Jena

Zeiss wird über 300 Millionen Euro in einen neuen, integrierten Hightech-Standort investieren. Den entsprechenden Plan stellte der weltweit tätige Technologieführer der optischen und optoelektronischen Industrie am 13. Oktober 2017 in Jena vor. lesen

Enzyme bei der Cellulose-Aufspaltung beobachtet

Biokraftstoffe

Enzyme bei der Cellulose-Aufspaltung beobachtet

Die energieintensive Aufspaltung von Cellulose ist einer der Prozessschritte, die eine hohen technischen Aufwand bei der Biokraftstoff-Produktion erfordern. Wissenschaflter der TU Graz haben nun die enzymatische Cellulose-Aufspaltung mithilfe der Rasterkraftmikroskopie untersucht. Sie erhoffen sich hierdurch Optimierungspotenziale für den Aufspaltungsprozess zu identifizieren. lesen

Chemieindustrie laut BG RCI eine der sichersten Branchen Deutschlands

Arbeitssicherheit

Chemieindustrie laut BG RCI eine der sichersten Branchen Deutschlands

In der Chemie-Branche ist die Zahl der Arbeitsunfälle erneut deutlich niedriger als in der gesamten Wirtschaft. Laut Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) ereigneten sich 2016 auf 1.000 Vollarbeiter 14,7 meldepflichtige Unfälle. Im Vergleich dazu lag der Durchschnitt der gewerblichen Wirtschaft bei 21,9 meldepflichtigen Arbeitsunfällen je 1.000 Vollarbeitern. Die chemische Industrie sei damit eine der sichersten Branchen in Deutschland, so der BG RCI. lesen