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Motivations-Tipps Das kleine Einmaleins der Mitarbeitermotivation

| Autor / Redakteur: Albrecht Müllerschön / Tobias Hüser

Mitarbeiter motivieren – das zählt zu den klassischen Führungsaufgaben. Bei Chefs gerät dies aber oft in Vergessenheit, weil es anscheinend stets Dringlicheres und Wichtigeres zu tun gibt. Die wichtigsten Tipps zur Mitarbeitermotivation haben wir deshalb hier zur Auffrischung auf den Punkt gebracht.

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Damit Mitarbeiter nicht demotiviert vor Aktenbergen sitzen, sollten Vorgesetzte einige Motivations-Tipps beherzigen.
Damit Mitarbeiter nicht demotiviert vor Aktenbergen sitzen, sollten Vorgesetzte einige Motivations-Tipps beherzigen.
(Bild: Andrey Popov/Fotolia)

Starzeln – Dass Führungskräfte einen wichtigen Beitrag zur Mitarbeitermotivation leisten, ist fast allen Vorgesetzten bewusst. Trotzdem vergessen viele Chefs diese klassische Führungsaufgabe in der Hektik des Betriebsalltag immer wieder. Dabei ist das kleine Einmaleins der Mitarbeitermotivation so leicht zu befolgen:

1. Wertschätzung

Umfragen über alle Hierarchieebenen hinweg zeigen: Mitarbeitern ist Wertschätzung sehr wichtig. Vermutlich behaupten die meisten Führungskräfte: „Ich pflege einen entsprechenden Umgang mit meinen Mitarbeitern.“ Doch wie sieht es in Situationen aus, in denen ein Mitarbeiter zum Beispiel nicht die von der Führungskraft gewünschte Leistung bringt? Oder wenn die Führungskraft wegen eines Versäumnisses oder Fehlers des Mitarbeiters selbst kritisiert wurde? Bleiben dann im Mitarbeitergespräch der Ton, die Aussagen und der Blickkontakt noch wertschätzend?

Tipp: Beobachten und reflektieren Sie als Führungskraft Ihr Verhalten. Gerade in Konflikt- und Stresssituationen ist ein wertschätzender Umgang wichtig.

2. Lob, Anerkennung und Feedback

Menschen wünschen sich Lob und Anerkennung. Außerdem möchten sie wissen, wo sie stehen und wie ihre Bemühungen gesehen werden. Denn dies gibt ihnen Sicherheit und stärkt ihr Selbstvertrauen. Außerdem artikuliert sich in einem Lob Wertschätzung.

Tipp: Denken Sie daran, nicht die großen Lobeshymnen machen den Unterschied. Der kleine Nebensatz im Alltag ist entscheidend: „Super Idee“, „Spitze, dass Sie das noch geschafft haben.“

Feedback ist eine ausführliche und strukturierte Rückmeldung, die neben den Stärken auch die Schwächen deutlich macht und somit auch Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigt.

Tipp: Achten Sie als Führungskraft darauf, dass Sie beim Feedback-geben nach folgender Struktur vorgehen:

  • Welches Verhalten fällt mir auf?
  • Wie wirkt dies beziehungsweise welche Konsequenzen hat dies?
  • Wie sollte das Verhalten/Vorgehen künftig sein?

3. Klare Ziele bzw. Erwartungen

Wenn Ihre Mitarbeiter nicht wissen, welche Ziele es bei der Arbeit zu erreichen gilt, und welche Erwartungen Sie als Führungskraft an sie haben, können sie auch nicht eigenständig arbeiten – und Sie so auch als Führungskraft entlasten. Außerdem haben die Mitarbeiter dann nur wenige Erfolgserlebnisse, weil sie ziel- und orientierungslos arbeiten.

Tipp: Klären Sie mit Ihren Mitarbeitern regelmäßig, ob ihnen ihre Aufgaben und die dabei zu erreichenden Ziele klar sind und ob sie diese verstanden haben. Die rhetorische Frage „Alles klar?“ nach dem Delegieren einer Aufgabe bringt zum Beispiel wenig. Sie müssen sich als Führungskraft vergewissern, dass der Mitarbeiter die Aufgabe und die damit verbundenen Ziele wirklich verstanden hat.

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