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Reinstwasser mit PURELAB Chorus Das sollten Sie bei der Reinstwasserversorgung beachten

Egal ob Analytik oder Molekularbiologie – Reinstwasser ist ein ständiger Begleiter im Labor. Worauf muss ein Anwender bei der Reinstwasserversorgung achten und was leisten moderne Systeme?

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Reinstwasseranlagen mit Dispenser von ELGA LabWater
Reinstwasseranlagen mit Dispenser von ELGA LabWater
(Bild: Copyright ELGA LabWater)

Natürliches Wasser enthält unterschiedliche Bestandteile wie anorganische Ionen, organische Moleküle, Partikel und Kolloide sowie Bakterien und deren Abbauprodukte. Da diese Verunreinigungen auch in Leitungswasser vorhanden sind, muss Wasser aufbereitet werden, bevor es in hochempfindlichen analytischen Methoden wie der LC-MS oder für Sequenzierungen eingesetzt werden kann. Damit die Systeme Reinstwasser in der erforderlichen Qualität (siehe Kasten „Die verschiedenen Reinstwasser-Grade“) erzeugen, werden verschiedene technische Methoden eingesetzt.

So werden die Verunreinigungen aus dem Wasser entfernt

In der richtigen Kombination entfernen die in modernen Reinstwassersystemen, wie der ELGA -Chorus-Serie, eingesetzten Technologien Verunreinigungen aus dem Wasser bis auf extrem niedrige Niveaus. Einige Technologien konzentrieren sich dabei auf bestimmte Verunreinigungen, während andere ein breiteres Zielspektrum haben. Um die richtige Wasserreinheit für eine bestimmte Anwendung kosteneffizient zu erzeugen, müssen verschiedene Technologien miteinander kombiniert und in ihrem Betrieb optimiert werden.

In 10 Schritten zur Reinstwasser-Anlage

Reinstwasser gibt es fertig abgefüllt zu kaufen. Doch wenn Sie es regelmäßig oder in größeren Mengen benötigen, ist eine eigene Aufbereitungsanlage sinnvoll. Davon gibt es zahlreiche verschiedene Modelle, die sich in Größe, Preis, Reinheitsstufe und weiteren Parametern unterscheiden. Es gilt also herauszufinden, welches System das Beste für Ihr Labor ist. Als Hilfe haben wir Ihnen eine Checkliste mit zehn Fragen zusammengestellt, die Sie vor dem Kauf beachten sollten.

1. Ausgangslage klären: Was brauche ich und wie viel?

Je weniger Fremdstoffe im Wasser sind, desto höher ist die Reinheit – aber auch der Preis der Aufbereitung. Überlegen Sie sich also gut, wie rein Ihr Wasser wirklich sein muss. Neben der Reinheitsstufe sollten Sie auch den Bedarf an Wasser in Ruhephasen und Hochbetriebszeiten abschätzen.

2. Speisewasser wählen: Womit speise ich die Anlage?

Für ein hochwertiges und wirtschaftliches Aufbereiten muss das Laborwassersystem auf das Speisewasser abgestimmt sein. Hersteller empfehlen i.d.R. eine Mindestqualität des Speisewassers, die idealerweise analytisch bestätigt werden sollte. Ist diese nicht gegeben, sollten Sie eine Voraufbereitung in Betracht ziehen, um Verschleiß zu vermindern.

3. Platz sparen: Wo passt das neue System hin?

Stellflächen im Labor sind rar – daher sollten Sie frühzeitig überlegen, wo Sie ein neues Aufbereitungssystem platzieren wollen. Achten Sie gegebenenfalls darauf, dass neben der eigentlichen Anlage auch ausreichend Platz für den Vorratstank benötigt wird.

4. Bedienung anpassen: Wer arbeitet mit der Anlage?

Eine intuitive Bedienung ist eine große Hilfe für die spätere Nutzung der Anlage. Das System sollte die Anwender zudem informieren, wenn die Wasserqualität unzureichend ist oder der Wasservorrat zu Neige geht.

5. Kosten minimieren: Wie wirtschaftlich ist das System?

Eine Aufbereitungsanlage kostet nicht nur beim Kauf Geld, sondern auch später: Filter müssen gewechselt und Verschleißteile ausgetauscht werden. Informieren Sie sich daher über zu erwartende Betriebskosten, bevor Sie sich für eine Anlage entscheiden.

6. Pflege planen: Wie oft muss man das System reinigen?

Wo Wasser ist, da können sich immer auch Mikroorganismen ansiedeln. Die Anzahl sollte jedoch so gering wie möglich gehalten werden. Moderne Systeme verfügen über eine automatische Desinfektionsmöglichkeit mit Erinnerungsfunktion. Auch eine Wasserrezirkulation hilft bei der Aufrechterhaltung der Wasserqualität in Tank und Leitungen.

7. Probleme (er)kennen: Wer hilft im Störfall?

Informieren Sie sich im Vorfeld, welchen Service der Hersteller bietet, sollte das System mal ausfallen. Idealerweise ist immer ein Techniker auf Abruf in der Nähe, sodass sich Fehlfunktionen schnell beheben lassen.

8. Validierung erfragen: Ist die Anlage qualifizierbar?

Wenn Ihr Labor den GLP oder GMP-Richtlinien folgen muss, stellen Sie sicher, dass auch das Laborwassersystem dafür geeignet ist. Der Hersteller sollte bestenfalls einen gerätespezifischen Qualifizierungsservice anbieten. Das erleichtert Ihnen auch eine mögliche Re-Qualifizierung nach geänderten Prozessabläufen.

9. Langfristig denken: Wie flexibel ist meine Lösung?

Damit Sie Ihr System lange Zeit nutzen können, sollte es möglichst flexibel sein. Schließlich können sich Ihre Anforderungen in Zukunft ändern, z.B. was die benötigte Wassermenge oder-qualität betrifft. Idealerweise macht Ihr Aufbereitungssystem solche Änderungen mit.

10. Erst ausprobieren: Wie schlägt sich das System im Praxistest?

Es ist immer empfehlenswert, ein neues System selbst zu testen. Oft bieten Hersteller auf Fachmessen solche „Hands-On“-Tests an. Ansonsten fragen Sie einfach bei den Anbietern nach einer individuellen Live-Vorführung. So können Sie abschließend prüfen, ob Ihre Erwartungen an das System auch in der Realität erfüllt sind.

Wasser ist der Schlüssel zum experimentellen Erfolg
Wasser ist der Schlüssel zum experimentellen Erfolg
(Bild: Copyright ELGA LabWater)

PURELAB Chorus: die richtige Reinstwasser-Anlage für Ihre Bedürfnisse

Die Reinstwassersysteme der PURELAB-Serie bieten eine Auswahl an Wasserqualitäten für verschiedene Anwendungen - angefangen bei Wasser der niedrigsten Reinheitsklasse (Typ 3) für das routinemäßige Waschen und Spülen bis hin zu Reinstwasser (Typ 1) für die kritischsten wissenschaftlichen und analytischen Anwendungen. Die PURELAB-Chorus-Produktpalette umfasst drei modulare Wasseraufbereitungssysteme zur Erzeugung der benötigten Laborwasserqualitäten und der erforderlichen Mengen: Chorus 1 produziert Reinstwasser des Typs I und besser, Chorus 2 erzeugt Typ II-Reinwasser und Chorus 3 liefert Typ III-Wasser für allgemeine Laboranwendungen.

PURELAB Chorus 1 Complete ist z.B. eine Komplettlösung für die Produktion von Reinstwasser direkt aus Trinkwasser. Die Anlage eignet sich ideal für Labore mit einem Bedarf von bis zu 100 Liter Reinstwasser (18,2 MΩ cm) pro Tag. Dank des unkomplizierten ergonomischen Designs und der hohen Benutzerfreundlichkeit kann Wasser entweder direkt aus der Anlage oder über einen der optionalen zusätzlichen Halo Dispenser entnommen werden. Durch den modularen Aufbau der PURELAB Chorus 1 Complete können Sie Ihre Dispenser unabhängig von der Anlage positionieren. Der Halo Dispenser kann sogar in einem benachbarten Labor installiert werden und ermöglicht so eine hohe Flexibilität.

Tipps & Tricks Die verschiedenen Reinstwasser-Grade
● Typ 1+: Dieser Reinheitsgrad geht über die Anforderungen an Wasser des Typs 1 hinaus.
● Typ 1: Wasser dieses Typs, oftmals auch als ultrareines Wasser oder Reinstwasser bezeichnet, wird für einige der Anwendungen benötigt, in denen der Reinheitsgrad am kritischsten ist, z. B. Vorbereitung der mobilen Phase für HPLC (Hochleistungs-Flüssigkeitschromatographie) sowie Blindproben und Probenverdünnung für andere wichtige Analysetechniken wie GC (Gaschromatographie), AAS (Atomabsorptionsspektrometrie) und ICP-MS (Induktiv gekoppelte Plasmamassenspektrometrie). Typ I ist zudem für Anwendungen der Molekularbiologie wie Säugetier-Zellkulturen und IVF (In-Vitro-Fertilisation) erforderlich.
● Typ 2+: Dieser Typ eignet sich für allgemeine Laboranwendungen, die einen höheren anorganischen Reinheitsgrad erfordern. Type III – Empfohlener Reinheitsgrad für nicht kritische Arbeiten, z. B. Waschen von Glasgefäßen, Wasserbäder, Autoklaven, die Versorgung von Desinfektionsgeräten sowie Klimakammern und Pflanzenzuchträume. Diese Systeme können auch zur Speisung von Systemen des Typs I verwendet werden.
● Typ 2: der Reinheitsgrad für allgemeine Laboranwendungen. Zu den Anwendungsbereichen zählen die Medienvorbereitung, pH-Lösungen und Puffer sowie bestimmte klinische Analysegeräte. Systeme des Typs II werden gewöhnlich zur Speisung von Systemen des Typs I verwendet.
● Typ 3: Typ III-Wasser bzw. Primärgradwasser hat das niedrigste Reinheitsniveau und wird für unkritische Arbeiten empfohlen, z.B. für Klimakammern und Pflanzenzuchträume, zur Speisung von Spülmaschinen, Autoklaven und Sterilisatoren oder zum Waschen von Glasgefäßen. Die anorganische Reinheit wird bei dieser Wasserqualität oft mit der spezifischen Leitfähigkeit ausgewiesen.

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