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EMC-Studie zeigt Auswirkungen von mangelndem Datenschutz Datenverluste kosten Unternehmen jährlich 33,6 Milliarden Euro

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Matthias Back

In den vergangenen zwölf Monaten haben deutsche Firmen 33,6 Milliarden Euro durch Datenverluste eingebüßt – das entspricht fast einem % des Bruttoinlandsproduktes.

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EMC hat sich mit den Folgen von Datenverlusten auseinandergesetzt.
EMC hat sich mit den Folgen von Datenverlusten auseinandergesetzt.
(EMC)

Seit 2012 ist die Datenverlustrate um 400 % gestiegen, 74 % der Befragten sind sich nicht sicher, ob sie Daten nach einem technischen Ausfall wiederherstellen können. Das zeigen die Ergebnisse des EMC Data Protection Index, der finanzielle Einbußen durch Datenverluste und IT-Ausfallzeiten analysiert.

Das IT-Vertrauen schwankt, Globale Studie 2013
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Die Datenverlustmenge wächst

Zwar nimmt die Anzahl der Zwischenfälle mit Datenverlust insgesamt ab, doch das Volumen der verlorenen Informationen wächst exponentiell. Laut der Studie haben 56 % der Unternehmen im vergangenen Jahr Datenverluste oder Ausfallzeiten verzeichnet.

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Im Schnitt dauerte ein unerwarteter Ausfall rund 24 Stunden. Als Konsequenzen wurden vor allem finanzielle Verluste (38 %) und Produktionsverzögerungen (33 %) genannt.

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Reifegrad mangelhaft

EMC teilte die Umfrageteilnehmer anhand ihrer Selbsteinschätzung der Datenschutzinfrastruktur in die Kategorien „Leader“, „Adopter“, „Evaluator“ und „Laggard“ (Nachzügler) ein. 85 % der deutschen Unternehmen schafften es nur in die letzten beiden Kategorien, 33 % wurden als „Laggard“ eingestuft und nur drei % erreichten die „Leader“-Bewertung.

Im internationalen Vergleich liegt Deutschland damit auf dem zehnten Platz des EMC Data Protection Index. Große Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern gaben gegenüber kleinen Firmen mit bis zu 449 Angestellten doppelt so häufig an, über eine intakte Datenschutzinfrastruktur zu verfügen.

Trends sorgen für Herausforderungen

IT-Trends wie Big Data oder Mobile und Hybrid Cloud sorgen für neue Herausforderungen in Sachen Datenschutz. So haben laut EMC 43 % der deutschen Unternehmen noch keinen Disaster-Recovery-Plan für diese Bereiche.

53 % der Befragten sehen Daten in diesem Umfeld als „schwierig“ zu schützen. Schon jetzt sind rund 25 % aller Primärdaten in Cloud-Speichern abgelegt, was im Ernstfall zu substanziellen Verlusten führen kann.

(EMC)

Das Datenschutz-Paradoxon

Sobald fortschrittliche Datenschutz-Technologien zum Einsatz kommen, sinkt die Gefahr einer Störung deutlich. Viele Fachabteilungen in den Unternehmen setzen dazu gerne ihr "Lieblingsprodukt" ein und schaffen so gemischte IT-Infrastrukturen.

Laut EMC wäre aber ein einheitlicher Ansatz von Vorteil: So verloren Betriebe mit Datenschutzprodukten von drei oder mehr Anbietern rund dreimal so viele Daten wie Unternehmen, die nur eine Lösung eines einzigen Anbieters einsetzten.

Zudem gaben Firmen mit mehreren Datenschutzprodukten durchschnittlich zwei Millionen Euro mehr für ihre Datenschutzinfrastruktur aus. Betriebe ohne Continuous-Availability-Strategien erlitten zudem zwölfmal häufiger einen Datenverlust als entsprechend vorbereitete Unternehmen.

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