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Ventile dosieren Biotinten

Der nächste Schritt: Zellen aus dem Drucker

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Es wurde ein (im Vergleich zu der Größe der gedruckten Zellen) relativ großer Düsendurchmesser ausgewählt, um die Schubspannung zu reduzieren, der die Zellen während des Dosiervorgangs ausgesetzt sein könnten. Die Biotintenbehälter wurden so nah wie möglich an die Ventile gesetzt, um den Zeitraum, der für die Befüllung des Systems mit Biotinte und das Ablassen der Biotinte nach der Beendigung des Experiments erforderlich ist, auf ein Mindestmaß zu verringern. Es ist auch ein USB-Mikroskop vorhanden, damit das Zielsubstrat während des Druckvorgangs visuell überprüft werden kann. Eine direkte Sichtverbindung durch die Düse ist wegen des verwendeten Ablagerungssystems nicht möglich. Deshalb wurde das USB-Mikroskop in einem versetzten Winkel zu dem Zellablagerungssystem installiert.

Dr. Will Shu von der Heriot-Watt University äußerte sich zur Entwicklung des Bioprinters und der wesentlichen Rolle der VHS-Steuerventile von Lee: „Das Drucken von lebenden Zellen stellt eine äußerst anspruchsvolle Herausforderung dar. Soweit wir wissen, wurden diese Zellen zum ersten Mal in 3D gedruckt.

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Die Technik wird es uns ermöglichen, genauere humane Gewebemodelle herzustellen, die für die Entwicklung von In-Vitro-Medikamenten und Toxizitätsprüfungen wesentlich sind. Da die Wirkstoffentdeckung mehrheitlich auf menschliche Erkrankung abzielt, macht es Sinn, humanes Gewebe zu verwenden.“ Dr. Shu meinte weiter: „Die Entwicklung des Bioprinters war das Ergebnis jahrelanger Bemühungen, und wir sind sehr mit der Leistungsfähigkeit der VHS-Steuerventile von Lee zufrieden. Sie sind ein wichtiger Bestandteil des Druckkopfes des Bioprinters, und wir empfehlen sie auch unseren Kollegen, die an ähnlichen Projekten arbeiten.“

Dr. Shu fügte hinzu: „Wir würdigen auch die geleistete Hilfestellung und den Austausch mit unseren Kontaktpersonen bei Lee, die dazu beigetragen haben, dass wir die Herausforderungen dieses Projekts meistern konnten.“

Ventile für das Dosieren im Nanoliter-Bereich

Diese hochspezialisierte Anwendung ist ein hervorragendes Beispiel für die Leistungsfähigkeit der Produktpalette von VHS-Mikrodosier- und Steuerventilen von Lee, die ein präzises, wiederholbares, kontaktfreies Dosieren von Flüssigkeiten im Nanoliter- bis Mikroliterbereich ermöglichen. Die Ventile bieten eine Reihe von Portkonfigurationen, die einen schnellen und bequemen Anschluss an die 062-Minstac-Kupplungen und Schlauchverbindungen von Lee ermöglichen. Der 062-Minstac-Anschluss kann zusammen mit den 062-Minstac-Schläuchen oder Atomisierungsdüsen von Lee eingesetzt werden. Außerdem sind maßgeschneiderte Konfigurationen und Spannungen für spezifische Anwendungen verfügbar. n

* J. Prochno: Lee GmbH, 65843 Sulzbach

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