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Desiccatoren Desiccatoren schützen optische Filter vor Umwelteinflüssen

| Redakteur: Doris Neukirchen

Optische Filter finden breite Anwendung beispielsweise für mikroskopische Untersuchungen im Rahmen der Fluoreszenzanalytik. Lesen Sie, wie eine sachgemäße Lagerung in Desiccatoren die Lebensdauer der Filter erhöht und so laufende Laborkosten senkt.

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Abb. 1: Abschließbarer Desiccator mit stabilem schwarzen Metallgehäuse. (Bild: AHF Analysentechnik)
Abb. 1: Abschließbarer Desiccator mit stabilem schwarzen Metallgehäuse. (Bild: AHF Analysentechnik)

Kleine Pünktchen sind die ersten Anzeichen, wenn optische Filter unbrauchbar werden. Vor allem Feuchtigkeit setzt der empfindlichen „soft-coated“ Variante zu. Aber auch Staub und menschliche Einflüsse durch häufiges Anfassen beschädigen die Oberfläche der Interferenz-Filter. Ist die Beschichtung zerstört, sind die teuren Optiken nutzlos und es müssen neue gekauft werden. Dadurch entstehen laufend unnötig hohe Laborkosten, die jedoch leicht durch eine sachgemäße Lagerung im Trockenschrank vermieden werden könnten: Unter optimalen Raumbedingungen bei etwa 24 Prozent Luftfeuchtigkeit erhöht sich die Lebensdauer der Filter erheblich. Seit kurzem bietet das Tübinger Unternehmen AHF Analysentechnik zur Aufbewahrung von Interferenz-Filtern sowohl größere, automatische Trockenschränke als auch kleine, tragbare Desiccatoren.

„In der Fluoreszenzanalytik werden optische Filter beispielsweise für die mikroskopische Untersuchung von Gewebeproben benötigt“, erklärt Larissa Ekler, Produktmanagerin bei AHF. Sie berät Anwender bei der funktionalen Zusammenstellung verschiedener Applikationen. Um zu vermeiden, dass die Interferenz-Filter aufgrund unsachgemäßer Lagerung frühzeitig unbrauchbar werden, vertreibt das Unternehmen nach vermehrten Kundenanfragen seit kurzem auch Desiccatoren. Diese dienen zur sicheren Aufbewahrung von Proben und Materialien, die feuchtigkeitsempfindlich sind. „Vor allem bei den hochwertigen, weich beschichteten optischen Filtern besteht die Gefahr, dass die Luftfeuchtigkeit die Beschichtung anlöst und allmählich zerstört“, sagt Ekler. „Aber auch die Haltbarkeit der hart beschichteten Optiken erhöht sich, wenn man sie im Desiccator aufbewahrt und dadurch vor Umwelteinflüssen schützt.“

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Bedarfsorientierte Desiccatoren

Trockenschränke gibt es je nach Bedarf der Kunden in verschiedenen Varianten. So sind größere Automatik-Desiccatoren für den Dauergebrauch im Labor angelegt, während kleinere Modelle für variable Einsatzgebiete und für den Transport von empfindlichen Substanzen praktisch sind. Bei ersteren erfolgt die Dehydratisierung mittels eines vollautomatischen Entfeuchtungssystems. Eine elektrische Einheit, die an der Außenwand des Trockenschranks angebracht ist, sorgt über eine Polymer-Elektrolyt-Membran für eine kontinuierliche Regulierung der Luftfeuchtigkeit und arbeitet dabei sehr geräuscharm. „Unsere Automatik-Desiccatoren sind alle mit Hygrometer ausgestattet und eignen sich besonders gut für die Langzeitlagerung“, erklärt Ekler. „Die Luftfeuchtigkeit wird zwischen 20 und 30 Prozent automatisch konstant gehalten, sodass man sich nicht mehr darum kümmern muss.“ Selbst häufige Störungen der optimalen Bedingungen durch das Öffnen der Tür werden wieder ausgeglichen.

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