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Kometenlandung Deutsche Kältetechnik hilft bei Kometenlandung

| Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Am 12. November ist erstmals eine Raumsonde auf einem Kometen gelandet. Um 17:05 Uhr MEZ ist das Landemodul Philae auf dem Himmelskörper 67P/Tschurjumow-Gerassimenko aufgesetzt. Für diese spektakuläre Mission waren im Vorfeld aufwändige Tests auf der erde durchgeführt worden. Mit deutscher Kältetechnik wurden beispielsweise Hochvakuumkammer für die Materialtests entwickelt.

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Mit Huber-Thermostaten wurden Teile des Landemoduls Philae getestet.
Mit Huber-Thermostaten wurden Teile des Landemoduls Philae getestet.
(Bild: Peter Huber Kältemaschinenbau)

Offenburg – Das Space-Labor Philae ist auf der Oberfläche des Kometen Tschury angekommen. „Das ist ein großer Schritt für die Menschheit“, sagte ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Drdain in Darmstadt.

An der Entwicklung der Raumsonde war auch Temperiertechnik von Huber Kältemaschinenbau beteiligt. Dazu wurde am Physikalischen Institut der Universität Bern eine Hochvakuum-Klimakammer aufgebaut, die schnell wechselnde und sehr tiefe Temperaturen für die unterschiedlichen Tests benötigte. Für die Temperierung der Tests und der Bauteile von Philae wurden Unistat-Temperiersysteme eingesetzt. Huber-Kunde Hanspeter Eichelberger (ehemals Renggli) war damals für die Realisierung der Klimakammer zuständig. Nach der erfolgreichen Kometenlandung über zehn Jahre später, ist er stolz auf die damals geleistete Arbeit und sagt: „Die meisten Tests und Temperatursimulationen für die Raumsonde Philae wurden in den Klimakammern der Uni Bern realisiert. Wir waren zwar nur ein kleines Rädchen in diesem großen Experiment, aber ich freue mich trotzdem riesig, dass es jetzt weit draußen weiter geht – auch dank der Innovationskraft und den Kältemaschinen von Huber. Ich bin stolz, an diesem bedeutenden Projekt beteiligt gewesen zu sein!“

Auch bei Huber freut man sich riesig über den Erfolg der Weltraummission. Geschäftsführer Daniel Huber meint dazu: „Wir sind begeistert und freuen uns über das phantastische Feedback! Das sind die Geschichten, die uns jeden Tag aufs Neue antreiben. Wir sind stolz darauf, dass wir mit unserer Unistat-Technik zum Gelingen dieses Projektes beitragen durften.“

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