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Nanotechnologie Deutscher Verband Nanotechnologie gründet Geschäftsstellen in Karlsruhe und Göttingen

Redakteur: Doris Popp

Was der jungen Disziplin Nanotechnologie bislang fehlte, war ein Sprachrohr für die Menschen, die in ihr arbeiten. Mit der Gründung des Deutschen Verbandes Nanotechnologie (DV Nano) in Saarbrücken wurde diese Lücke geschlossen. Außerdem wurden in Karlsruhe und Göttingen regionale Geschäftsstellen gegründet.

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Der Präsident des DV Nano, Dr. Ralph Nonninger (3. v. l.), vereinbart mit Florian W. Haacke, dem Vorstandsvorsitzenden des Nano- und Materialinnovationen Niedersachsen e. V. (4. v. l.), die Gründung der regionalen Geschäftsstelle Göttingen. (Bild: Deutscher Verband Nanotechnologie)
Der Präsident des DV Nano, Dr. Ralph Nonninger (3. v. l.), vereinbart mit Florian W. Haacke, dem Vorstandsvorsitzenden des Nano- und Materialinnovationen Niedersachsen e. V. (4. v. l.), die Gründung der regionalen Geschäftsstelle Göttingen. (Bild: Deutscher Verband Nanotechnologie)

Saarbrücken – Die Nanotechnologie verbessert oder ermöglicht Produkte und Verfahren, die unseren Alltag bestimmen – von A wie Automobil bis Z wie Zahnpasta. Damit wird sie zum Wachstumsmotor in den verschiedensten Branchen. Was der noch jungen Disziplin bislang fehlte, war ein Sprachrohr für die Menschen, die in ihr arbeiten. Mit der am 3. November in Saarbrücken vollzogenen Gründung des Deutschen Verbandes Nanotechnologie (DV Nano) wurde diese Lücke geschlossen. Und der Verband wächst schon kurz nach seiner Gründung weiter: Nur wenige Wochen nachdem in Saarbrücken der Grundstein der Verbandsarbeit gelegt wurde, entstanden jetzt in Karlsruhe und Göttingen regionale Geschäftsstellen. Dr. Sven Dierig, Leiter der Karlsruher DV Nano-Sektion, begründet den Schritt: „Einen Ansprechpartner für alle Nano-Akteure in Deutschland zu etablieren – dieser Schritt war logisch und überfällig. Wir wollen unser bestehendes Netzwerk im Südwesten nutzen, um die regionalen Unternehmen und Forscher zu erreichen und von den Vorzügen einer Verbandsmitgliedschaft zu überzeugen.“ Sein niedersächsischer Kollege und Geschäftsstellenleiter in Göttingen, Dr. Andreas Baar, ergänzt: „Wer die Nanotechnologie fördern und sich in die nationale und internationale Nano-Debatte einmischen möchte – für den ist der Verband genau die richtige Adresse. Als regionale Geschäftsstelle repräsentieren wir den DV Nano vor Ort, sind wir für hier ansässige Mitglieder unmittelbar erreichbar, wenn sie sich bei uns im Verband engagieren wollen.“

Nach Angaben des Verbandes soll mit der Gründung regionaler Dependancen schnellstmöglich eine bundesweite Präsenz aufgebaut werden. Damit könnten Interessenten vor Ort ihre Interessen formulieren. Dr. Ralph Nonninger, Präsident des DV Nano: „Was die Nanotechnologien und -wissenschaften betrifft, so haben bestimmte Regionen in Deutschland oft auch bestimmte thematische Schwerpunkte. Gelingt es uns, diese in einem Verband zusammenzufassen, so bündeln wir die gesamte Kompetenzenvielfalt und das weite Spektrum dieser jungen Disziplinen in einer einzigen Organisationsstruktur.“ Damit würde man ein entsprechendes Gewicht in der gesamtgesellschaftlichen Debatte gewinnen.

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