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Klinische Studien

Deutschland bleibt Nr. 2 bei klinischen Arzneimittelstudien

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Zu den Entzündungskrankheiten (auch Autoimmunkrankheiten genannt) werden unter anderem Rheumatoide Arthritis, Asthma, Multiple Sklerose, Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa, Schuppenflechte und Lupus gezählt. Sie alle gehen auf Fehlsteuerungen im Immunsystem zurück. Bei der Therapieentwicklung gegen Entzündungskrankheiten zeigt Deutschland besondere Stärke, denn entsprechende Studien haben hierzulande mit 24 % einen weit höheren Anteil am Studiengeschehen als in den anderen fünf studienstärksten Ländern: Es folgen Kanada (20 %), UK (18 %); Spanien (16 %), Frankreich und die USA (jeweils 13 %).

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Dies korrespondiert mit der starken internationalen Stellung der deutschen Immunsystem-Forschung, der viele bahnbrechende Erkenntnisse zur menschlichen Immunabwehr zu verdanken sind.

Onlineregister verschafft Überblick

Die Datengrundlage für die vorliegende Analyse liefert clinicaltrials.gov – ein öffentlich zugängliches Online-Register und eine Ergebnisdatenbank für medizinische Studien aus aller Welt. Es wird von den U.S. National Institutes of Health betrieben. Hier werden sowohl Studien von Unternehmen als auch von forschenden Ärzten und Krankenhäusern registriert und nach Beendigung der Studien um Ergebniszusammenfassungen ergänzt. Das Register enthält derzeit rund 200.000 klinische Studien.

Die Erhebung

Die Erhebung basiert auf den Daten von clinicaltrials.gov vom 1. Juni 2016. Für die kommenden Monate ist noch ein leichter Anstieg der Zahlen zu erwarten, weil in die 2016 begonnenen Studien mitunter nachträglich noch zusätzliche medizinische Einrichtungen und damit auch weitere Länder einbezogen werden.

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