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Antikörper-Krebstherapie

Deutschland führend in Europa in der Entwicklung Antikörperbasierter Krebstherapien

| Redakteur: Marc Platthaus

Die Anzahl antikörper-basierter Entwicklungsprogramme (Bild: Biocentury Publications Inc.)
Die Anzahl antikörper-basierter Entwicklungsprogramme (Bild: Biocentury Publications Inc.)

Der Einsatz von Antikörpern ist in der Krebstherapie ein vielversprechender neuer Behandlungsansatz. Zahlreiche Wirkstoffe sind derzeit in der Evaluationsphase. In Deutschland finden bei der Krebstherapie mit Antikörpern in Europa die meisten Forschungsvorhaben statt.

Berlin – Deutsche Biotechnologie-Unternehmen stellen ca. 47% der Firmen in Europa dar, die derzeit Antikörper-basierte Therapien zur Behandlung von Krebserkrankungen entwickeln. Die aktuelle Studie wurde auf dem ersten German Science Day im Februar vorgestellt und gibt insbesondere darüber Aufschluss, dass deutsche Biotechnologie-Unternehmen ca. 43% aller klinischen Studien in der Onkologie mit den verschiedensten Antikörper-basierten Wirkstoffen durchführen.

Die Studie evaluierte die neun Nationen, die auf dem Gebiet der Entwicklung neuer medikamentöser Krebstherapien am aktivsten tätig sind: Österreich, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, Norwegen, Schweden, Schweiz und Großbritannien.

Die Ausweitung der Studie zeigt, dass sieben deutsche Biotechnologie- Unternehmen zehn Antikörper-basierte Produkte unter eigener Regie entwickeln, darunter befinden sich folgende, in der Medikamentenentwicklung am weitesten fortgeschrittene Unternehmen: Apogenix, Affimed Therapeutics, Biotest, Trion Pharma, Glycotope, Morphosys und Wilex.

Evaluiert wird dabei der Einsatz von Antikörpern in den folgenden onkologischen Indikationen:

  • Multiples Myelom (MM),
  • Magenkrebs,
  • Eierstockkrebs,
  • Brustkrebs,
  • B-Zell-Lymphome,
  • Speiseröhrenkrebs
  • und in soliden Tumoren.

Die Mehrheit dieser genannten Unternehmen planen, Partnerschaften einzugehen, um Entwicklungsprogramme, die sich derzeit im Proof-of-Concept befinden, gemeinsam mit einem Kooperationspartner bis zur potenziellen erfolgreichen globalen Markteinführung eines Medikaments vorantreiben zu können.

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