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Länderreport USA

Die dünnen Jahre sind vorbei

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Produktion/Branchenstruktur

Die US-Chemie expandiert nach dem finanzkrisenbedingten starken Einbruch 2008 und 2009 wieder. Das Wachstum des Produktionsvolumens wird sich 2012 laut ACC auf 1,2 Prozent belaufen. 2013 (+2,3 Prozent) und 2014 (+2,9 Prozent) soll es Fahrt aufnehmen und in den Folgejahren dann bei etwas über drei Prozent liegen. Die Kapazitätsauslastung der US-Chemieindustrie lag 2012 bei etwa 72 Prozent.

Die Auslieferungen von chemischen Produkten in den USA sind nach Herstellerumfragen des U.S. Census Bureau 2011 um 8,3 Prozent auf 733,1 Milliarden US-Dollar gestiegen. Am besten entwickelten sich dabei die Agrarchemikalien mit einem Plus von 26,5 Prozent. Ein Rückgang von 2,2 Prozent stand hingegen bei Pharmazeutika zu Buche.

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Die Investitionsausgaben der US-Chemieindustrie haben dem ACC zufolge 2011 um sieben Prozent zugenommen. Für 2012 rechnet der Branchenverband mit einem Wachstum von 7,3 Prozent auf 31,5 Milliarden US-Dollar, das sich in den Folgejahren stetig fortsetzen soll (2013: acht Prozent; 2014: 9,3 Prozent). Angesichts des Potenzials bei Schiefergas planen diverse Firmen - darunter Chevron Philips Chemical, Dow Chemical, Formosa Plastics, Sasol und Shell Chemicals - in den USA mehrere Milliarden US-Dollar vor allem in neue Anlagen zur Herstellung von Ethylen und -Derivaten zu investieren.

Tabellen, Zahlen und weitere Fakten zur Chemieindustrie in den USA finden Sie in der Bildergalerie des Artikels.

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