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Top 100 Die Erfolgsgeheimnisse der Top-100-Medizintechnikunternehmen

Autor / Redakteur: Kathrin Schäfer / Matthias Back

Am 27. Juni sind in Essen die Awards Top 100 – die innovativsten Unternehmen im Mittelstand vergeben worden. Wie schon im vergangenen Jahr haben auch dieses Mal zahlreiche Unternehmen mit dem Thema Medizintechnik den Sprung aufs Siegertreppchen geschafft. Welche Erfolgsrezepte kann man sich von diesen Firmen abschauen?

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„Als Wissenschaftler interessiert es mich sehr, welche neuen Ideen deutsche Unternehmen haben und an welchen kreativen Konzepten sie arbeiten“, beschreibt Ranga Yogeshwar seine Motivation, das Projekt Top 100 als Mentor zu unterstützen.
„Als Wissenschaftler interessiert es mich sehr, welche neuen Ideen deutsche Unternehmen haben und an welchen kreativen Konzepten sie arbeiten“, beschreibt Ranga Yogeshwar seine Motivation, das Projekt Top 100 als Mentor zu unterstützen.
(Bild: KD Busch/Compamedia)

Zwölf Unternehmen, die Medizinprodukte herstellen oder die Medizintechnik beliefern, finden sich auf der Liste der 100 innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands. Zwei davon haben es sogar auf Platz Eins in ihrer Kategorie geschafft. Insgesamt gibt es drei Kategorien, ausgehend von der Mitarbeiterzahl der Unternehmen.

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Von den Siegern lernen – das hat die Jury beeindruckt

Die Fiagon AG Medical Technologies aus Hennigsdorf bei Berlin erlangt den Titel Innovator des Jahres in der Klasse A für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter. Das Unternehmen mit 35 Mitarbeitern hat Mikrosensoren für ein Messsystem entwickelt, die in die Spitze chirurgischer Instrumente eingebaut sind. Die Sensoren zeigen Chirurgen auf einer dreidimensionalen Karte an, wo sie hantieren. Dies ist gerade bei Eingriffen in der Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie und im HNO-Bereich von Bedeutung, zum Beispiel bei minimalinvasiven Operationen der Nasennebenhöhlen. Durchstößt ein Operateur versehentlich die Abtrennung zur Schädelbasis, kann dies zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen.

Referenzkunden in Innovationsprozesse einbinden

„Die Fiagon AG vereint auf vorbildliche Weise technologische Kompetenz mit einem hohen Kunden- und Marktverständnis“, lautet das Urteil der Jury. Fiagon bezieht ausgewählte Referenzkunden frühzeitig in den Innovationsprozess ein. Wesentliche Impulse entstehen bei Workshops oder persönlichen Treffen mit Kunden. Das Messsystem zu patentieren, die Zulassungsverfahren zu durchlaufen und die weltweite Vermarktung umzusetzen, ist Fiagon gelungen. Rund 30.000 Operationen wurden bis Ende 2013 weltweit mit dem System durchgeführt.

Ungewöhnliche Lösungswege: Scrum in der Geräteentwicklung

Kein Neuling, sondern vielmehr schon zum viertel Mal in Folge unter den Top-Innovatoren, ist die Roche PVT GmbH aus Waiblingen. In diesem Jahr hat die Top-100-Jury das Unternehmen in der Größenklasse B (51 bis 250 Mitarbeiter) sogar auf Platz Eins, das heißt zum Innovator des Jahres 2014 gewählt. Die Spezialistin für Laborautomatisierungen will mit ihren 185 Mitarbeitern Laborlösungen vereinfachen und beschleunigen, das Infektionsrisiko für Labormitarbeiter reduzieren und die Sicherheit bei der Probenanalyse erhöhen.

Um Innovationsprojekte zu strukturieren und transparent zu machen, geht Roche PVT einen ungewöhnlichen Weg: Das Unternehmen hat bei Entwicklungsprojekten das agile Vorgehensmodell Scrum eingeführt. Dieses System wird üblicherweise in der Softwareentwicklung eingesetzt, findet bei Roche PVT aber vor allem im Bereich der Geräte-Systementwicklung Anwendung. „Hochkomplexe Projekte sind nicht von Anfang bis Ende planbar. Scrum ermöglicht uns regelmäßiges Feedback und laufende Anpassungen der einzelnen Arbeitsschritte“, erklärt Geschäftsführer Dr. Christoph Pedain. Die Top-100-Jury überzeugte vor allem die hohe Innovationskraft des Unternehmens: Im Jahr 2013 hat es rund 65 Prozent seines Umsatzes und 70 Prozent seines Gewinns mit Marktneuheiten und innovativen Verbesserungen erzielt.

Gute Ideen immer vergüten

Mithilfe eines 2013 implementierten Ideenmanagementsystems konnte das Unternehmen bereits über 20 Patente anmelden, die auf Mitarbeiterideen beruhen. „Jedes Teammitglied hat die Möglichkeit, seine Ideen in eigens dafür konzipierten Formularen einzureichen. In einem strukturierten und transparenten Prozess prüfen wir Vorschläge auf Patentfähigkeit. Gute Ideen werden bei uns immer vergütet, unabhängig davon, ob die Idee es zum Patent schafft – oder nicht“, erklärt Dr. Christoph Pedain.

Weiterbildung und Erfahrungsaustausch großzügig unterstützen

Die Blue Safety GmbH macht bei Top 100 den zweiten Platz in der Größenklasse A für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter und überzeugt in der wissenschaftlichen Analyse vor allem mit einem innovativen Betriebsklima. „Von unseren Mitarbeitern fordern wir Innovationen und fördern diese dann auch. Beispielsweise durch ein kreatives Umfeld und die großzügige Unterstützung von Weiterbildungsmaßnahmen“, sagt Geschäftsführer Christian Kunze. Darüber hinaus ist den Medizintechnikern wichtig, den persönlichen Horizont über die eigene Abteilung hinaus zu erweitern: Jeder Mitarbeiter arbeitet zweimal jährlich mehrere Tage in einer anderen Abteilung. So erfahren etwa Innendienstler, auf welche Herausforderungen Techniker bei der Montage stoßen. Und Vertriebsmitarbeiter lernen Abläufe des Sekretariats kennen. Jeder der 14 Mitarbeiter reicht durchschnittlich 25 Verbesserungsvorschläge pro Jahr ein, mehr als zwei Drittel davon werden umgesetzt.

Viel Arbeitszeit und Umsatz für Innovationen aufwenden

Das Produkt der 2010 gegründeten Firma: Die Münsteraner entwickeln und vertreiben Anlagen zur Desinfektion von Wasser in zahnärztlichen Behandlungseinheiten. Den beiden Geschäftsführern sind nicht nur innovative Produkte, sondern auch optimierte Prozesse wichtig. Für eine verbesserte Prozessgestaltung hat das Unternehmen deshalb eine eigene Software entwickelt, die sieben verschiedene Programme in einem vereint. Für solche Ideen und deren Entwicklung wendet die Geschäftsleitung 70 Prozent der Arbeitszeit auf. Weiter investiert sie rund 20 Prozent des Jahresumsatzes in Innovationen.

Abseitige Produktideen nicht ignorieren

Ein breit angelegtes Monitoring zahlt sich für die Hawo GmbH in der Top-100-Kategorie „Innovative Prozesse und Organisation“ aus. Der Hersteller von Verpackungssystemen mit dem Schwerpunkt Medizintechnik sicherte sich den zweiten Platz in der Größenklasse der Unternehmen von 51 bis 250 Mitarbeitern. Geschäftsführer Christian Wolf setzt sich täglich mit Fragen folgender Art auseinander: Wie werden die internationalen Märkte in fünf Jahren aussehen? Welche Innovationen könnten durch Patente abgesichert werden? Inwieweit führen neue Normen und Richtlinien zu Gesetzesänderungen? Auch ist die Firma auf Zukunftsmärkten, wie beispielsweise auf Messen in Ost- und Westafrika, aktiv.

Zudem gestalten sich die Innovationsprozesse bei Hawo hinsichtlich der Sammlung und Bewertung von Ideen äußerst unkompliziert. Viele stammen aus dem Kreis der rund 70 Mitarbeiter. „Ein besonderes Augenmerk gilt dabei jenen Vorschlägen, die auf den ersten Blick nicht so richtig ins Bild passen mögen“, bekräftigt Geschäftsführer Hans Wolf, „denn vielleicht steckt ja etwas drin, was der Markt wenn auch noch nicht heute, so doch in fünf Jahren gebrauchen kann.“ Bereits jetzt werden 80 Prozent der Verbesserungsvorschläge umgesetzt.

Rückschläge als Teil des Lernprozesses sehen

Die mit dem „Top 100“-Award ausgezeichnete Adamus Group GmbH produziert international patentierte Einwegurinale. Diese Produkte kommen überall dort zum Einsatz, wo eine Toilette vonnöten wäre, aber nicht zu finden ist. Vorrangig werden sie für medizinische Anwendungsbereiche genutzt.

Das Top-Management und die fünf Mitarbeiter der Adamus Group arbeiten fast ausschließlich innovationsorientiert. Hierfür bringen die Geschäftsführer 80 Prozent ihrer Arbeitszeit auf, und die Beschäftigten nutzen 15 Fortbildungstage pro Jahr. Für ein gutes Innovationsklima sorgen außerdem flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege. Eine „trial and error“-Kultur begünstigt Verbesserungsvorschläge. Diese definiert Rückschläge als Teil des Lernprozesses und der Ideenfindung. „Bei uns sind Denkfehler ausdrücklich erwünscht. Nur so lernen wir, unsere Ansätze zu verbessern oder zu korrigieren“, sagt Gesellschafter Dr. Josef Kramer. Mit dieser Einstellung und den innovativen Prozessen erreichten die Medizintechniker einen dreihundertprozentigen Umsatzanstieg im vergangenen Jahr. Außerdem machten neue Produkte und innovative Verbesserungen 90 Prozent des Jahresumsatzes aus.

Anwenderfeedback systematisch erfassen und auswerten

Professor Dr. Florian J. Schweigert, Geschäftsführer und Gründer der als Top-Innovator ausgezeichneten Bio-Analyt GmbH, hat ein Instrument entwickelt, mit dem sich der Nährstoffgehalt in Lebensmitteln sowie die Nährstoffversorgung der Menschen überprüfen lässt. Mittlerweile ist die einfach zu bedienende Einweg-Extraktions- und Analyseeinheit (verbunden mit einer tragbaren Messeinheit) in mehr als 70 Ländern im Einsatz. Um jederzeit auf der Höhe des aktuellen Forschungsstands zu sein, nimmt sich das Top-Management 25 Weiterbildungstage pro Jahr. Für die Mitarbeiter der Firma sind dafür jährlich immerhin zehn Tage vorgesehen. Zum täglichen Innovationsprozess gehört es, das Anwenderfeedback systematisch zu erfassen und auszuwerten.

Kreativer Freiraum für eigene Konzepte

Der Innovationserfolg der Med-Tec Medizintechnik GmbH aus Wetzlar liegt vor allem in einem begründet: Die 20 Mitarbeiter bekommen jeden nur denkbaren Freiraum, um ihre eigenen Konzepte zu verwirklichen. So gibt es beispielsweise einen Ideenpool für Neuerungen und Verbesserungen, der ständig aktualisiert wird. Die guten Ideen der Mitarbeiter werden vergütet, was die Experimentierfreude im Team zusätzlich anregt. Dabei dürfen auch Fehler passieren, „denn daraus kann man nur lernen“, so Geschäftsführer Axel Muntermann. Diese Freiheit für kreative Prozesse ist es dann auch, die zu einzigartigen Innovationen führt und die dem Unternehmen den Sprung in die Top 5 des Top-100-Awards ermöglich hat. MedTec Medizintechnik hat die Kernspin-Resonanz-Therapie entwickelt, mit der die Kernspinresonanz-Technologie nicht nur zur Diagnostik, sondern auch für Therapien genutzt werden kann. Mittlerweile haben Krankenhäuser, Orthopädiepraxen, Chirurgen und Radiologen weltweit damit schon rund 180.000 Behandlungen durchgeführt.

Bedarf, Technologie und Wirtschaftlichkeit ständig abgleichen

Kundenorientierung und Flexibilität kennzeichnen die Innovationsprozesse des diesjährigen Top-100-Unternehmens Heraeus Medical GmbH aus dem hessischen Wehrheim. Für chirurgische Orthopäden, Wirbelsäulenspezialisten und Unfallchirurgen entwickelt, produziert und verkauft der Spezialist für Medizinprodukte und Biomaterialien Produkte für die Fixation, Regeneration und das Infektionsmanagement. Ziel ist, die Behandlung zu vereinfachen und insgesamt Kosten für die Versorgung zu reduzieren. Beispielsweise mit einem Knochenzement, mit dem Gelenkprothesen im Knochen fixiert werden. Dieser Zement ist nun auch in einem geschlossenen System erhältlich und ermöglicht dadurch eine zeit- und kosteneffiziente Aufbereitung der Mischung während der Operation. „Bei jeder Entwicklung ist ein ständiger Abgleich von Bedarf, Technologie und Wirtschaftlichkeit gefragt“, fasst der Geschäftsführer Dr. André Kobelt den Prozess zusammen.

Das eigene Handeln an globalen Entwicklungen ausrichten

Die Nanofocus AG mit Sitz in Oberhausen punktet beim Top-100-Award vor allem mit einem innovationsfördernden Top-Management. Die Geschäftsführung steckt 45 Prozent ihrer Arbeitszeit in die Entwicklung neuer Ideen. Nanofocus gehört zu den Technologieführern für optische 3D-Oberflächenmesstechnik, eine Methode, mit der Oberflächen in Sekundenschnelle auf Merkmale wie Rauheit, Topografie und Mikrogeometrie untersucht werden. Die Produkte finden beispielsweise Anwendung zur Vermessung von künstlichen Hüftgelenken. Interne Strategiemeetings, Produktplanungsgruppen und ein wissenschaftlicher Beirat treiben innovative Entwicklungen voran. „Wir beobachten den Weltmarkt sehr genau und prüfen laufend, welchen Einfluss globale Wirtschaftsaktivitäten auf unsere Produkt- und Vertriebsschwerpunkte haben“, so Vorstandssprecher Jürgen Valentin. Auch strategische Partnerschaften mit weltweit produzierenden Unternehmen sowie Kooperationen mit Forschungseinrichtungen lassen neue Ideen entstehen.

Know-how von Kunden, Lieferanten und Partnern einbeziehen

Die mit dem „Top 100“-Award ausgezeichnete Stockert GmbH entwickelt und produziert seit 1985 hochsensible medizintechnische Geräte, beispielsweise Systeme zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen. Seine Innovationskraft schöpft das Freiburger Unternehmen dabei aus einer eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung (F&E), die als Technology-Center dient. Des Weiteren bezieht der Top-Innovator das Know-how von Kunden, Lieferanten und externen Partnern, etwa Universitäten, in die tägliche Arbeit ein. So erhöht Stockert nicht nur die Qualität, sondern auch das Tempo der Innovationsprozesse.

Bei den eigenen Kunden mitarbeiten

Die mit dem „Top 100“-Award ausgezeichnete MMM Münchener Medizin Mechanik GmbH besticht durch ihr Innovationsmarketing. Mehrmals im Jahr finden Kundenworkshops statt, wodurch Ideen für zukunftsfähige Produkte und Dienstleistungen entstehen. Vertrieb und Marketing erarbeiten im Anschluss konkrete Innovationsvorschläge, die wiederum in Technikmeetings auf ihre Realisierbarkeit überprüft werden. Auf diese Weise hat der weltweit agierende Systemanbieter für die Sterilgutaufbereitung schon viele innovative Produkte auf den medizinischen Weltmarkt gebracht. Zum besseren Verständnis der Arbeitsabläufe und Prozesse arbeiten die Beschäftigten des Top-Innovators während der Einarbeitungszeit teilweise sogar bei Kunden mit, woraus sich wieder neue Ideen entwickeln.

Von benachbarten Branchen lernen

Sie laufen in Blutdruckmessgeräten, Kanalrobotern und Tätowiermaschinen – die Kleinmotoren und Mikroantriebssysteme der Dr. Fritz Faulhaber GmbH & Co. KG. Neuentwicklungen laufen bei dem als Top-Innovator ausgezeichneten Familienunternehmen über strukturierte Prozesse. Ein wichtiger Baustein dabei ist das Solution-Screening, bei dem man sich die Produkte aus benachbarten Branchen genauer ansieht. Das Prinzip: Attraktive Technologien sind oft nicht wirklich neu, sondern nur neu für die entsprechende Branche.

Das macht die Top-100-Medtech-Unternehmen aus

Fazit: Egal ob Unternehmen über viel oder nur wenig Kapital verfügen, ob sie hunderte oder vielleicht nur eine Handvoll Mitarbeiter beschäftigen: Entscheidend ist, wie sie mit diesen Ressourcen umgehen. Wer die Erfolgsrezepte der Preisträger vergleicht, dem fällt auf, dass sie eines gemeinsam haben: eine Unternehmenskultur, in der neue Impulse sowohl von innen als auch von außen ausdrücklich erwünscht sind. So wird Mitarbeiterengagement honoriert, und zwar auch dann, wenn Ideen nicht zum Patent, das heißt zum unmittelbaren wirtschaftlichen Erfolg führen. Die ausdrückliche Erlaubnis, hie und da auch mal Fehler zu machen, schafft den notwendigen kreativen Freiraum für neue Konzepte.

Als Ideengeber können jedoch nicht nur eigene Mitarbeiter, sondern auch Kunden und externe Partner fungieren. Weiterbildungsmaßnahmen sowie der Blick über den Tellerrand hinaus, beispielsweise auf globale Entwicklungen oder andere Branchen, sorgen für den notwendigen Input. Wer diesen Input sowie Feedback von außen systematisch erfasst, ungewöhnliche Lösungswege und abseitige Ideen nicht von vorne herein ausschließt, Rückschläge als Teil eines Lernprozesses definiert und ausreichend Zeit für neue Projekte zur Verfügung stellt, hat gute Chancen, zum „Top Innovator“ zu avancieren – nicht nur, aber vor allem in der Medizintechnik.

Der Beitrag erschien zuerst auf unserem Schwesterportal der DeviceMed.

* Die Autorin ist Redakteurin bei der DeviceMed. E-Mail: kathrin.schaefer@vogel.de

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