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REACH

Die meisten REACH-Registrierungen stammen aus Deutschland

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REACH-Marathon geht für Chemiebranche nahtlos weiter

Die europäische Chemikalienverordnung REACH wird noch auf Jahre hinaus ein beherrschendes Thema in der Chemie bleiben. Die nächste Registrierungsphase hat schon begonnen: Bis zum 31. Mai 2013 müssen die Unternehmen dann alle Stoffe registrieren, die in Mengen von mindestens 100 Tonnen pro Jahr hergestellt oder importiert werden. Hiervon sind wesentlich mehr Stoffe und vor allem der Mittelstand in der Chemie betroffen, betont Romanowski:. „Wir erwarten in dieser Stoffgruppe deutlich mehr Registrierungen durch kleine und mittlere Unternehmen.“ Rund 90 Prozent der 1.650 Mitgliedsunternehmen des VCI zählen zum Mittelstand.

In den letzten Monaten waren laut VCI immer wieder erhebliche technische, organisatorische und sachliche Probleme aufgetreten, die den Registrierungsprozess gestört und die Einhaltung der ersten Registrierungsfrist gefährdet hatten. „All diese praktischen Probleme konnten aber im Rahmen einer intensiven und sehr konstruktiven Zusammenarbeit zwischen EU-Kommission, ECHA und Industriefachleuten zufriedenstellend gelöst werden. Diese bewährte Zusammenarbeit sollte auch künftig fortgesetzt werden, um mögliche neue Schwierigkeiten in der zweiten Registrierungsphase schnell und praxisnah lösen zu können“, so VCI-Geschäftsführer Romanowski.

Erfahrungen umgehend auswerten und REACH optimieren

Nach der Einschätzung des VCI besitzt REACH noch erhebliches Optimierungspotenzial: „Wir halten es für dringend erforderlich, dass alle Beteiligten ihre Erfahrungen aus der ersten Registrierfrist jetzt auswerten und hieraus Empfehlungen ableiten: Die Industrie, die Europäische Kommission und die Behörden“, erklärt Romanowski. Dabei müsse es vor allem um mehr Effizienz bei der von REACH geforderten Zusammenarbeit der Unternehmen, eine fairere Aufteilung von Registrierungskosten unter den beteiligten Unternehmen und eine praktikablere Kommunikation zu den Verwendungen in den Lieferketten gehen.

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