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Gas-Membranpumpe Doppelmembran für mehr Sicherheit beim Pumpen von Gasen

Quelle: KNF Neuberger

Insgesamt sechs neue Ausführungen erweitern das Einsatzspektrum der Gas-Membranpumpe N 630 von KNF.

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Die N 630 Pumpenserie mit Doppelmembran
Die N 630 Pumpenserie mit Doppelmembran
(Bild: KNF)

Die bewährte Pumpenserie N 630 fördert und verdichtet Gase und Dämpfe und erzeugt ein Vakuum, ohne das Medium zu verunreinigen, heißt es in einer Pressemeldung von Hersteller KNF. Damit erfüllt die Gas-Membranpumpe zahlreiche Aufgaben in der Forschung, der Energietechnik und in der Prozess- und chemischen/petrochemischen Industrie. Um der Anwendungsbreite gerecht zu werden, wird die Pumpenserie regelmäßig erweitert. Die nun eingeführten sechs neuen Modelle mit Doppelmembran sollen Anwender ansprechen, die wertvolle und gefährliche Gase einsetzen. Selbst wenn die Arbeitsmembran einmal reißen sollte, tritt kein Gas aus. Grund dafür ist die unterhalb der Arbeitsmembran liegende Sicherheitsmembran. Alle neuen Modelle lassen sich mit einem externen Sensor bestücken, um den Zustand der Arbeitsmembran zu überwachen. Die Gasdichtigkeit ist laut Herstellerangaben von regulär 5 × 10-5mbar l/sec auf Projektbasis bis auf 6 × 10-6 mbar l/s erhöht worden. Mit dem Vorteil der hohen Gasdichtigkeit punktet die Pumpe beispielsweise im Einsatz mit der endlichen Ressource Helium: das Edelgas wird so unverfälscht zum Recycling geführt. Auch für den Einsatz im Kryostaten empfehlen sich die Pumpen: Dort arbeiten sie zuverlässig als Kompressor für das Kühlmedium Helium, heißt es von KNF.

Es sind verschiedene Ausführungen erhältlich: Anwender wählen zwischen der Ex- und Nicht-Ex-Version, jeweils als einköpfige, zweiköpfige parallel oder zweiköpfige seriell verschaltete Ausführung. Eine ebenfalls optional zurüstbare Wasserkühlung erweitert das Einsatzfeld der Nicht-Ex-Versionen auf Umgebungs- und Medientemperaturen von bis zu 60 °C.

Die Nicht-Ex-Ausführungen sind ausgestattet mit EPDM- bzw. PTFE-beschichteter Membran, die Ex-Ausführung mit PTFE-beschichteter Membran. Alle Versionen verfügen über identische Leistungsparameter: eine Förderrate bis zu 68 l/min, Endvakuum bis zu 25 mbar abs., Druck bis 3 bar g; die Schutzart der Pumpe ist IP20. Der Motor hat die Schutzart IP55, ist mit 50 und 60 Hz einsetzbar und für den Betrieb mit Frequenzumrichter ausgelegt.

Im Standard kommt die N 630 mit einem fest verbundenen Fußgestell. In Kombination mit Schwingmetallen ergibt sich daraus eine optimale Schwingungsentkopplung, für einen ruhigen und schwingungsarmen Lauf. Die N 630 erfüllt gemäß der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG die Kriterien einer vollständigen Maschine und trägt somit die CE-Kennzeichnung.

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