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Social Business Collaboration E-Mail oder Social Intranet?

| Autor / Redakteur: Jürgen Schreier / Matthias Back

Der berufliche Einsatz sozialer Medien steckt bei der Mehrheit deutscher Unternehmen noch in den Kinderschuhen. Mehr als die Hälfte der Entscheider gibt an, dabei noch von gar keinen oder bestenfalls von privat gesammelten Erfahrungen einzelner Mitarbeiter zu profitieren.

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Oliver Wucher, Partner bei Q_Perior: „E-Mails oder Kurznachrichten schließen Kollegen systematisch aus, die auf einer Empfängerliste fehlen oder bei einer Rundmail vergessen wurden.“
Oliver Wucher, Partner bei Q_Perior: „E-Mails oder Kurznachrichten schließen Kollegen systematisch aus, die auf einer Empfängerliste fehlen oder bei einer Rundmail vergessen wurden.“
(Bild: Q_Perior)

Wie die Studie „Social Readiness Check“ des IT-Dienstleisters Beck et al. Services in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung Q_Perior weiter zeigt, hat nur knapp ein Viertel der Verantwortlichen digitale Hilfsmittel dieser Art für eine bessere Zusammenarbeit bereits durchgesetzt.

Werden Mitarbeiter mit zu vielen Informationskanälen überfordert?

Große Vorbehalte bestehen vor allem bei der Integration von sozialen Medien in die täglichen Arbeitsabläufe. 44 % der Entscheider befürchten, Mitarbeiter mit zu vielen Informationskanälen zu überfordern. Vier von zehn Unternehmen wollen vermeiden, dass sich die Kollegen mit entsprechenden Anwendungen von der Arbeit ablenken lassen.

Jede dritte Fach- oder Führungskraft führt zudem Compliance als Grund an, auf soziale Medien zum Informationsaustausch im Betrieb zu verzichten.

„Viele Unternehmen unterschätzen den Mehrwert beispielsweise von digitalen Wissensspeichern oder einer zentralen Austauschplattform im Intranet“, sagt Siegfried Lautenbacher, Geschäftsführer von Beck et al. Services. „Bei Social Media denken die Verantwortlichen vielmehr an Facebook und damit vor allem an unnötigen Zeitvertreib. In der Praxis erweisen sich soziale Medien jedoch als effiziente Helfer, um sich innerhalb von Projektteams zu koordinieren oder ganz schnell benötigte Informationen auszutauschen. Das Wissen verschwindet nicht länger in Mail-Postfächern, sondern steht jederzeit zur Verfügung.“

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