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Flüssigkeitschromatographie Effiziente Proteomanalyse per „Plug and Play“

Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Den schnellen und einfachen Wechsel zwischen hoch-sensitiven qualitativen Proteomanalysen und der häufig daran anschließenden gezielten Peptidquantifizierung im Hochdurchsatzverfahren ermöglicht das neue Eksigent Ekspert Nano-LC von AB Sciex.

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Das neue Eksigent ekspert nanoLC 400 System integriert nano LC und micro LC auf ein und demselben Analysesystem.
Das neue Eksigent ekspert nanoLC 400 System integriert nano LC und micro LC auf ein und demselben Analysesystem.
(Bild: AB Sciex)

Das System integriert. nano LC und micro LC auf ein und demselben Analysesystem. Die neue „Plug-and-Play“- Funktion für die Flüssigchromatographie vereint die Vorteile beider Flussbereiche.

In der Proteomforschung wird eine Probe üblicherweise zunächst mit ungerichteten Verfahren zur Identifizierung einer maximalen Anzahl an Proteinen untersucht. Für interessante Proteine werden danach gezielte (targeted) Ansätze angewandt, um sie zu charakterisieren und die Ergebnisse zu validieren. Diesen Ansatz nutzen Wissenschaftler, um neue Proteine zu beschreiben, neue Biomarker zu entschlüsseln, medizinische Methoden zu verbessern und damit letztendlich biologische Systeme besser zu verstehen.

Schneller Wechsel vom niedrigen Flussbereich in den höheren Flussbereich

Analysen, die probenunabhängige Charakterisierung vornehmen, wie sie in der Proteomik immer häufiger diskutiert und eingesetzt werden, erfordern ein Höchstmaß an Reproduzierbarkeit sowie die Möglichkeit zur Integration qualitativer und quantitativer Verfahren. Die Effizienz solcher Untersuchungen kann mit dem Eksigent Ekspert Nano-LC 400 System maßgeblich verbessert werden, heißt es von AB Sciex. Die neuen austauschbaren LC-Module des Nano-LC-400-Systems erlauben es dem Anwender, schnell vom niedrigen Flussbereich der Nano-LC in den höheren Flussbereich der Mikro-LC überzugehen. Die Technik ist ideal, um zwischen ungerichteten und gerichteten Ansätzen zu wechseln. Besonders in Kombination mit einem Massenspektrometer der nächsten Generation wie dem AB Sciex Triple-TOF 5600+ ist dies sinnvoll. Die sehr stabilen Retentionszeiten, die durch eine Weiterentwicklung der mikrofluidischen Flusskontrollen erreicht werden, sind entscheidend für den Erfolg quantitativer Anwendungen wie Scheduled MRMHR Workflow und Swath Acquisition. Die Massenspektrometrie-basierte Technologie Swath Acquisition erlaubt die Quantifizerung aller nachweisbaren Peptide und Proteinen in einem Analysevorgang.

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