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Meilenstein Chromatographie

Egal ob gasförmig oder flüssig

| Autor: Marc Platthaus

HPLC: von modular bis zu kleinen Partikeln

Auch in der Flüssigchromatographie blickt Shimadzu auf mehrere Jahrzehnte Geschichte zurück, mit zahlreichen Innovationen, die auch die allgemeine Entwicklung der HPLC widerspiegeln. Begonnen hat die Entwicklung von HPLC-Anlagen Ende der 1970er Jahre mit dem LC-3A, das bereits über eine optimierte Lösemittelversorgung verfügte, die es dem Anwender ermöglichte, kontinuierliche Prozesse zu führen. Ein wichtiger Meilenstein war 1984 die Markteinführung des LC-6A, das durch seine modulare Bauweise den Trend dieser Zeit aufnahm und vom Anwender genau auf seine analytischen Bedürfnisse zusammengestellt werden konnte.

Im Jahr 2004 wurde erstmals die Ultra High Performance Liquid Chromatography (UHPLC) vorgestellt, die in den folgenden Jahren die Flüssigchromatographie maßgeblich beeinflussen sollte. Sie nutzt die Vorteile, die sich aus der Verwendung kleiner Säulen-Partikel (1,7 µm) unter erhöhtem Arbeitsdruck ergeben, um bei chromatographischen Trennungen eine erhöhte Auflösung, Empfindlichkeit und Geschwindigkeit zu erzielen. Auch bei Shimadzu hat man die Vorteile dieser Technologie erkannt und mittlerweile mehrere UHPLC-Systeme im Portfolio. Mit dem Nexera-X2 können hier wahlweise UHPLC- oder herkömmliche HPLC-Applikationen gefahren werden.

Ergänzendes zum Thema
 
UHPLC und HPLC: der Unterschied

Je nach Anwendungsgebiet kann zwischen modularen HPLC-Systemen (Nexera) für den flexiblen Einsatz besonders in der Forschung und Entwicklung und kompakten Systeme (Prominence-Serie) als ideales System für schnelle Routineanalytik gewählt werden.

Genau wie in der GC ist auch bei der HPLC die Trennung nur der erste Schritt. Für richtige Ergebnisse wird auch eine optimale Detektion benötigt. Mittlerweile werden in beiden Methoden immer häufiger Massenspektrometer als Detektoren eingesetzt (siehe auch Interview mit Shimadzu-Deutschland-Geschäftsführer Jürgen Semmler ab Seite 10). Sie vereinen extreme Sensitivität mit extremer Geschwindigkeit.

Nachhaltigkeit: ein wichtiger Unternehmenswert

Nachhaltigkeit und Schonung der Ressourcen, Schutz von Umwelt und Klima, das sind die großen Herausforderungen unserer Zeit. Der Nachhaltigkeitsgedanke ist stark in der Unternehmens-DNA von Shimadzu verankert. Bereits Mitte der 1990er Jahre hat Shimadzu den „Schutz der Umwelt und Einklang mit der Natur“ zum Teil seiner Unternehmensphilosophie erklärt.

Bei der Entwicklung der Analysensysteme steht Energieoptimierung und die Verwendung nachhaltiger Bauteile an zentraler Stelle. Hierzu hat das Unternehmen ein eigenes Eco-Label für die Entwicklung neuer Produkte geschaffen. Dieses Label zeichnet Systeme aus, die beim Betrieb weniger Ressourcen benötigen. Die Voraussetzung ist, dass die Geräte mit dem Eco-Label mindestens 25% weniger Energie verbrauchen als die jeweiligen Vorgängermodelle. Aber auch beim Betrieb der Systeme kann man Energie und somit Kosten sparen: Neben dem Eco-Label verfügen manche Systeme über einen so genannten Eco-Modus. Dieser ermöglicht nach Beendigung einer Analysensequenz, das Gerät in einen Sparmodus zu versetzen.

Mit solchen Maßnahmen beweist Shimadzu, dass Gewinnmaximierung nicht das oberste Ziel sein muss, um mehr als 140 Jahre erfolgreiche Unternehmensgeschichte zu schreiben.

* M. Platthaus Chef-Redakteur LABORPRAXIS

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