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Jenoptik Eigenes Laserapplikationszentrum soll Präsenz in Asien verstärken

Redakteur: Ulrike Gloger

Die Jenoptik-Sparte Laser & Materialbearbeitung ist künftig mit einem eigenen Laserapplikationszentrum auf dem asiatischen Markt vertreten. Dazu haben die Jenaer zusammen mit dem koreanischen Partner Telstar Hommel Corp. das Gemeinschaftsunternehmen Jenoptik Korea Corp. gegründet. Mit diesem will man stark die Photovoltaikindustrie adressieren.

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Vertragsunterzeichnung für koreanisches Joint Venture (v.l.): Michael Mertin, Vorstandsvorsitzender der Jenoptik AG; Frank Einhellinger, Vorstand Finanzen Jenoptik; Byung-Hoon Im, Präsident & CEO der Telstar-Hommel.
Vertragsunterzeichnung für koreanisches Joint Venture (v.l.): Michael Mertin, Vorstandsvorsitzender der Jenoptik AG; Frank Einhellinger, Vorstand Finanzen Jenoptik; Byung-Hoon Im, Präsident & CEO der Telstar-Hommel.
( Archiv: Vogel Business Media )

An der Gesellschaft mit Sitz in Pyeongtaek etwa 70 km südlich von Seoul wird Telstar-Hommel 33,3% der Anteile halten, die Jenoptik AG ist Mehrheitsgesellschafter mit 66,6%. Beide Partner wollen insgesamt rund 4,4 Mio. US-Dollar investieren. Das Laserapplikationszentrum soll Anfang 2010 eröffnen und ab dann den gesamten asiatischen Markt bedienen.

Die Jenoptik-Sparte Laser & Materialbearbeitung wird auch den After-Sales-Service der asiatischen Kunden von Korea aus betreuen. Aktuell gibt es in Asien 42 Laseranlagen der Jenoptik Automatisierungstechnik, 12 weitere sind beauftragt. Auf den asiatischen Markt entfielen im Geschäftsjahr 2008 mit rund 42 Mio. Euro knapp 8% des Gesamtumsatzes des Konzerns.

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