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Achema 2018

Ein wichtiger Teil: Labor- und Analysentechnik auf der Achema

| Autor: Marc Platthaus

Abb.1: Mehr als 630 Aussteller aus dem Bereich Labor- und Analysentechnik werden auf der Achema vom 11. bis 15. Juni ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren.
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Abb.1: Mehr als 630 Aussteller aus dem Bereich Labor- und Analysentechnik werden auf der Achema vom 11. bis 15. Juni ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren. (Bild: Achema)

Die Austellergruppe der Labor- und Analysentechnik wird auf der Achema 2018 wieder mit einer großen Anzahl von Unternehmen vertreten sein. Was dürfen Besucher von der Messe erwarten?

Das Thema Digitalisierung wird ein ständiger Begleiter der Achema-Besucher in diesem Jahr sein. So beschäftigt sich z.B. ein Fokusthema der Veranstaltung mit der flexiblen Produktion und hierunter verbergen sich zahlreiche digitale Themen wie Industrie 4.0 oder neuartige Automatisierungslösungen. Und auch bei den den rund 640 Unternehmen der Labor- und Analysentechnik, die ihre Produkte und Dienstleistungen in den Hallen 4.1 und 4.2 präsentieren werden, wird das Thema sicher einen breiten Rahmen bei ihren Neuvorstellungen einnehmen, wie die vergangenen großen Messen gezeigt haben.

Die große Anforderung an das Labor der Zukunft lautet, dass Systeme und Technologie selbst kommunizieren und Vorgänge automatisiert ablaufen, heißt es hierzu im aktuellen Trendbericht Labortechnik, den die Achema-Veranstalter veröffentlicht haben. Unternehmen kommen nicht mehr um digitale Lösungen herum und Messen sind ein Spiegelbild für diesen Trend.

Während der Analytica in München wurde dem Thema mit dem neuen Forum „Digital Transformation“ eine Plattform gegeben. Hier wurde in Vorträgen u.a. präsentiert, wie sich Laborgeräte verknüpfen und von überall aus kontrollieren lassen oder wie die Datenakquise mit dem Smartphone durchgeführt werden kann.

Die Vision vom intelligenten und vernetzten Labor will auch das bundesweite Smartlab-Innovationsnetzwerk verwirklichen. Während einer Sonderschau zeigte das Netzwerk auf der Labvolution bereits Arbeitsabläufe und wie die Industrie 4.0 im Labor Einzug hält. So zeigte die Smartlab-Mitglieder in Hannover beispielsweise wie der Einsatz einer Datenbrille bei der Durchführung einer Analyse helfen kann. Ziel des Netzwerkes ist die Entwicklung und Standardisierung innovativer Labortechnologien und darauf basierender Applikationen und Lösungen. Mit ihrer Hilfe sollen Abläufe vereinfacht, die Qualität verbessert, die Effizienz gesteigert und gleichzeitig die Prozesssicherheit erhöht werden. Die Vision heißt „Labor 4.0“. Unser Guided Tours während der Achema nehmen diesen Trend zur Digitalisierung und zum Labor 4.0 ebenfalls auf.

Guided Tours zu Labor und Analytik

Wie schon auf der Analytica im April, führt LABORPRAXIS auch auf der Achema geführte Touren zu den Top-Innovationen der Messe durch. An drei Messetagen können sich Interessierte bei unseren 90-minütigen Guided Tours über Neuigkeiten aus den Bereichen Laborsicherheit und Labormöbel informieren.

Ergänzendes zum Thema
 
Guided Tours

Auch hier taucht das allgegenwärtige Thema Digitalisierung und Vernetzung wieder auf, denn ein Unternehmen beschäftigt sich mit dem Sicherheitsgewinn durch vernetzte Laboreinrichtungen. Außerdem führt ein Guided-Tour-Stopp Sie zu einem Hersteller von Laborgeräten, der sich intensiv mit dem Thema Virtual Reality auseinander setzt (lesen Sie hierzu auch das Interview auf Seite 26 in dieser Ausgabe) und welchen Zusatznutzen es für den Anwender bringen kann. Wir führen am 13 Juni (Mittwoch) zwei Touren und am 12. (Dienstag) und 14. Juni (Donnerstag) jeweils eine Tour durch. Die genauen Zeiten und wo die Touren gestartet werden, entnehmen Sie bitte dem LP-Infokasten. Registrieren können Sie sich ab sofort unter www.laborpraxis.de/achema-guided-tours. Seien Sie schnell, die Plätze sind auf 15 Teilnehmer pro Tour begrenzt.

Achema-Gründerpreis und Innovation Award

Zum zweiten Mal wird in diesem Jahr der Achema-Gründerpreis vergeben. Am 11. Juni, während der Achema-Eröffnungssitzung, werden die drei Preisträger aus den derzeit noch acht Finalisten bekannt gegeben. Die Bedeutung der Labor- und Analysentechnik für die Branche verdeutlicht die Tatsache, dass mehrere der Finalisten aus diesem Bereich kommen. So präsentiert ein Unternehmen so genannte „elektronische Nasen“, mit denen Labor-Massenspektrometer zu Online-Sensoren aufgerüstet werden können. Ein weiterer Finalist hat sich mit einer Methode zum totvolumenfreien Flüssigkeitstransfer von Nano- zu Mikrolitern für den Gründerpreis beworben. Dass die Massenspektroskopie ein Analysentechnik für die Kontrolle des Produktionsprozesses sein kann, beweist eine weitere Einreichung mit einem Echtzeit-Massenspektrometer, das bis zu 30 Bestandteile gleichzeitig aus Gasen und Flüssigkeiten mit einer Empfindlichkeit im unteren ppm-Bereich messen kann.

Auch LABORPRAXIS vergibt gemeinsam mit den Schwestermarken PROCESS, PROCESS Worldwide und PharmaTEC einen Preis: Der Innovation Award wird in diesem Jahr bereits zum vierten Mal vergeben. Diesmal konnten sich Unternehmen in elf Kategorien bewerben, darunter auch die Labor- und Analysentechnik. Ausgezeichnet werden Hersteller, die in Frankfurt besonders spannende und vor allem neuartige Produkte präsentieren. Die Verleihung des Innovation Awards findet am 12. Juni ab 18 Uhr im Saal Europa im Foyer der Halle 4.0 statt.

* M. Platthaus, Chefredakteur LABORPRAXIS E-Mail: marc.platthaus@vogel.de

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