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Kommunikations-Plattform Einfacher kommunizieren mit neuer Laborlösung

Autor / Redakteur: Holger Sachsenröder* und Sabine Forschbach** / Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Medizinische Labore haben, zusätzlich zu ihrem Kerngeschäft, vermehrt logistische Aufgaben zu meistern. Dieser Artikel zeigt neue Wege für eine zeitgemäße Kommunikation mit Einsendern und Dienstleistern auf und stellt eine Kommunikations- und Organisations-Plattform vor, die speziell für die Laborbranche entwickelt wurde.

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Neben einem immer größer werdenden Spektrum an medizinischen Anforderungen wächst auch der Zeit- und Kostenaufwand für kaufmännische und organisatorische Prozesse. Wohin geht der Trend? Dies ist wohl die wichtigste Frage, mit der sich medizinische Labore aktuell auseinandersetzen müssen. Das bestätigte auch das Fachpublikum auf der DELAB-Fachtagung am 3. September 2009 in Mainz. Hier referierte Rieco Orgaform Altenburg erstmals vor Laborärzten, Marketing- und Außendienstmitarbeitern. Bei einem Blick über den Tellerrand wurde schnell deutlich, wohin der Trend geht: Online-Kommunikation, strukturierte Informationskanäle und eProcurement-Systeme sind in anderen Branchen bereits seit Jahren etabliert und nicht mehr wegzudenken. Im Hinblick auf die aktuellen Prozesse in der Laborbranche besteht hier enormes Einsparpotenzial. Für bestimmte Teilbereiche haben sich bereits einige IT-Lösungen in der Laborbranche etabliert. Doch die im Einsatz befindlichen Labor- und Krankenhaus-Informationssysteme, Warenwirtschafts- und CRM-Systeme haben nicht nur jeweils einen ganz eigenen Fokus, sondern auch unterschiedliche Schnittstellen. Hinzu kommt, dass es in Deutschland zurzeit etwa 150 verschiedene Softwareanbieter für Praxislösungen gibt, deren Schnittstellen ebenfalls unterschiedlich definiert sind. Noch komplizierter wird es bei Zusammenschlüssen von medizinischen Laboren zu größeren Einheiten. Hier gilt es, unterschiedliche Organisationsformen zu vereinbaren und EDV-Systeme miteinander zu vernetzen.

Labore als Logistikdienstleister

Ebenso wie die Heterogenität der IT-Systeme sind auch die Anforderungen an interne Logistik-Prozesse in den letzten Jahren deutlich gewachsen. Die einsendenden Praxen und Krankenhäuser werden u.a. versorgt mit Druckerzeugnissen wie Anforderungsbelegen (Ü-Scheine, IGeL-Scheine, Laborkarten), Barcode-Etiketten, Mutterpass-Etiketten, Blutgruppennachweisen, Befundpapier oder Materialbestellkarten sowie medizinischen Verbrauchsartikeln (kostenlos und kostenpflichtig) wie Entnahmesysteme, Schnelltests oder Hygieneartikel.

Viele Labore bieten über dieses Standard-Angebot hinaus die Möglichkeit, weitere Verbrauchsartikel und Praxisbedarf zu bestellen. Dies geschieht in den seltensten Fällen über einen Online-Shop; bestenfalls existiert ein starrer PDF-Katalog. Meist werden diese Bestellungen jedoch mit einem Verweis auf den Katalog eines Partnerunternehmens via Fax-Bestellschein oder ähnlichem abgewickelt. Hinzu kommen unleserlich ausgefüllte, nicht maschinenlesbare Materialanforderungskarten, sowie zeitraubende Bestellungen per Telefon und Fax. Neben der unstrukturierten Kommunikation mit den einsendenden Praxen stellen die Lagerhaltung und Logistik der Materialien einen weiteren Zeit- und Kostenfaktor dar. Immer wieder kommen bei Praxisauflösungen große Mengen kostenfreier Verbrauchsartikel zum Vorschein, die jahrelang angesammelt wurden. Parallel im Umlauf befindliche Versionen von Belegen, Preislisten und Katalogen erschweren die Übersicht.

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