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Elektronenmikroskopie Einweihung des Fraunhofer CAM mit modernster Elektronenmikroskopie

Redakteur: Doris Popp

Das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Halle hat am 8. März 2012 das Center für angewandte Mikrostruktur-Diagnostik CAM eingeweiht.

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Marco Tullner, Staatssekretär Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, Dagmar Szabados, Oberbürgermeisterin Stadt Halle, und Prof. Dr. Ralf Wehrspohn, Institutsleiter Fraunhofer IWM, eröffnen das Center für angewandte Mikrostruktur-Diagnostik CAM (v.l.n.r.). (Bild: Fraunhofer IWM)
Marco Tullner, Staatssekretär Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, Dagmar Szabados, Oberbürgermeisterin Stadt Halle, und Prof. Dr. Ralf Wehrspohn, Institutsleiter Fraunhofer IWM, eröffnen das Center für angewandte Mikrostruktur-Diagnostik CAM (v.l.n.r.). (Bild: Fraunhofer IWM)

Halle – Zeitgleich wurde eines der modernsten und größten Transmissionselektronenmikroskope innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft in Betrieb genommen. Nach Abschluss der aus Bundesmitteln geförderten energetischen Umbaumaßnahmen trägt der Standort Heideallee 19 des Fraunhofer IWM einen neuen Namen: Das Fraunhofer CAM bietet seinen Kunden noch leistungsfähigere Möglichkeiten der Materialanalytik und Mikrostrukturdiagnostik. „Damit können wir jetzt auch sehr komplexen und hochanspruchsvollen Anforderungen unserer Industriepartner gerecht werden“, erklärt Professor Matthias Petzold, stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer IWM in Halle, das Ziel des Centers.

Es beheimatet den Fraunhofer IWM-Forschungsbereich „Komponenten der Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik“, der in diesem Jahr auf 20 Jahre erfolgreiche Forschung im Bereich der Werkstoffanalytik zurückblicken kann. Die Leistungsfähigkeit des neuen Fraunhofer CAM wird durch die gleichzeitige Inbetriebnahme des Transmissionselektronenmikroskops Titan3 G2 60-300 der FEI Company weiter ausgebaut, welches durch die Unterstützung des Landes Sachsen-Anhalt und der Fraunhofer-Gesellschaft gekauft werden konnte. Es verfügt über eine sehr hohe Abbildungsqualität und ergänzt die bisher eingesetzte Gerätetechnik im Bereich der höchstauflösenden Elektronenmikroskopie um Analysemöglichkeiten im atomaren Bereich.

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