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Energieeffizienz Energieeffizienz-Netzwerk am Chemiestandort Leuna gegründet

Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Am Chemiestandort Leuna wurde im Beisein von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff die Vereinbarung zur Bildung des „Energieeffizienz-Netzwerkes Chemiestandort Leuna“ unterzeichnet.

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Während einer Besichtigung des Kraftwerkes der Infraleuna erläutert Geschäftsführer Dr. Christof Günther den Energieverbund am Chemiestandort Leuna.
Während einer Besichtigung des Kraftwerkes der Infraleuna erläutert Geschäftsführer Dr. Christof Günther den Energieverbund am Chemiestandort Leuna.
(Bild: Egbert Schmidt / Infraleuna)

Leuna – Die Verbesserung der Energieeffizienz ist ein zentrales Ziel der Energiewende. Für eine wettbewerbsfähige Produktion am Chemiestandort Leuna ist Energieeffizienz von existenzieller Bedeutung. Die Infraleuna als Energiedienstleister des Chemiestandortes sieht sich dabei in einer besonderen Verantwortung. Sie hat als Netzwerkträger deshalb das „Energieeffizienz-Netzwerk Chemiestandort Leuna“ initiiert. Grundlage für dieses Netzwerk ist die im Dezember 2014 von der Bundesregierung mit den führenden Wirtschaftsverbänden vereinbarte Initiative zur Bildung von 500 neuen Energieeffizienz-Netzwerken in Deutschland.

„In puncto Energieeffizienz nimmt unser Chemiestandort Leuna bereits heute eine internationale Spitzenposition ein. Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden im neuen Energieeffizienz-Netzwerk werden wir diese Position in den kommenden Jahren gemeinsam weiter ausbauen.“, so Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der Infraleuna und Sprecher für Energiefragen des Landesverbandes Nordost des Verbandes der Chemischen Industrie.

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Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff begrüßte die Gründung des Netzwerks: „Ich bin überzeugt, das Netzwerk ist der Wettbewerbsfähigkeit nicht nur der beteiligten Unternehmen, sondern des gesamten Standorts förderlich. Das ist auch für die Gesamtwirtschaft unseres Bundeslandes wichtig, denn der Chemiestandort Leuna ist von herausragender Bedeutung.“

Vorreiter für Energieeffizienz-Netzwerke

„Die Bundesregierung begrüßt, dass sich die Unternehmen am Chemiestandort Leuna als Vorreiter im Rahmen der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke zu einem der ersten Netzwerke zusammenschließen.“, sagte Thorsten Herdan, Abteilungsleiter der Abteilung II - Energiepolitik - Wärme und Effizienz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, anlässlich der Gründungsveranstaltung.

Die Netzwerkpartner sind 15 energieintensive Produzenten des Chemiestandortes Leuna – sie unterzeichneten die Vereinbarung.

„Als ein Unternehmen, das mit besonders energieintensiven Prozessen umgeht, ist es uns sozusagen in die Wiege gelegt, effizientes Energiemanagement als prioritäre Aufgabe und auch als Wettbewerbsfaktor zu sehen“, betont Reinhard Kroll, Geschäftsführer der Total Raffinerie Mitteldeutschland. „Aus Erfahrung wissen wir, dass es immer auch Synergien gibt, wenn lokale Arbeit in Netzwerke integriert wird. Deshalb wird der Austausch von Erfahrungen und Wissen in einem übergreifenden Energieeffizienznetzwerk am Chemiestandort Leuna ganz sicher für alle Beteiligten positive Effekte generieren. Der Schritt in dieses Netzwerk passt perfekt in die Kampagne der Gruppe Total ‚Committed to better energy‘, die auch den schonenden Umgang mit Ressourcen beinhaltet.“

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Hochschule Merseburg moderiert und begleitet fachlich

„Die Hochschule Merseburg begrüßt die Gründung des Energieeffizienz-Netzwerkes Chemiestandort Leuna außerordentlich, da sie sowohl in der Lehre, als auch in der angewandten Forschung dem Thema Energieeffizienz besondere Bedeutung beimisst.“, betonte Dr. Ulrich Müller, Kanzler der Hochschule Merseburg.

Die Hochschule Merseburg ist Moderator und fachlicher Begleiter der Netzwerkarbeit. „Unser Netzwerk kombiniert die Stärken unserer Partner aus Wissenschaft, energieintensiver Industrie und Energiewirtschaft.“, unterstrich Günther in seiner Rede.

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