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Forschungspressekonferenz Energieversorgung ist Zukunftsthema der BASF-Forschung

Redakteur: Tobias Hüser

BASF hat im Jahr 2012 rund 8,5 Milliarden Euro mit neuen Produkten umgesetzt, die weniger als fünf Jahre am Markt sind. Bis zum Jahr 2020 will das Unternehmen die Hälfte seiner Forschungsaktivitäten außerhalb von Europa durchführen. Das zentrale Zukunftsthema wird dabei die Energieversorgung sein. Neben der Photovoltaiktechnologie stehen vor allem mobile und stationäre Speichertechnologien im Fokus der BASF-Forschung.

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Neue Festkörpermaterialien wie etwa magnetokalorische Legierungen werden das Kühlen revolutionieren: Sie machen Kühl- und Klimageräte energieeffizienter und leiser. Zudem kommen sie ohne gasförmige Kühlmittel aus und sind damit zukünftig eine Alternative zur herkömmlichen Kompressionstechnologie.
Neue Festkörpermaterialien wie etwa magnetokalorische Legierungen werden das Kühlen revolutionieren: Sie machen Kühl- und Klimageräte energieeffizienter und leiser. Zudem kommen sie ohne gasförmige Kühlmittel aus und sind damit zukünftig eine Alternative zur herkömmlichen Kompressionstechnologie.
(Bild: BASF)

Ludwigshafen – BASF hat im Jahr 2012 mit Produkten, die weniger als fünf Jahre am Markt sind, rund 8,5 Milliarden Euro umgesetzt. „Damit hat unser Forschungsverbund seine Innovationskraft im Jahr 2012 auf ein neues Leistungsniveau gehoben“, sagte Dr. Andreas Kreimeyer, Vorstandsmitglied der BASF und Sprecher der Forschung auf der heutigen Forschungspressekonferenz in Ludwigshafen.

Insgesamt hat das Unternehmen im vergangenen Jahr mehr als 250 neue Produkte in den Markt eingeführt. „Wenn wir auch neue Formulierungen und optimierte Produkte hinzunehmen, sind es sogar einige tausend“, ergänzte Kreimeyer. Mit Blick in die Zukunft will der Chemiekonzern im Jahr 2020 einen Umsatz von 30 Milliarden Euro mit neuen Produkten, die weniger als zehn Jahre auf dem Markt sind, erreichen.

Um auch weiterhin in den Forschungsabteilungen erfolgreich zu sein, sind die F&E-Ausgaben auf 1,7 Milliarden gesteigert worden (2011: 1,6 Milliarden Euro). Derzeit arbeiten weltweit rund 10 500 BASF-Mitarbeiter an etwa 3000 Projekten. Die Innovationskraft des Unternehmens zeigt sich auch im Patent Asset Index der WHU – Otto Beisheim-School of Management, Vallendar/Deutschland. Dieser vergleicht die Auswirkungen des Patentportfolios auf die Wettbewerbsfähigkeit und die Innovationskraft von Unternehmen. Im Jahr 2012 stand BASF in der Chemiebranche bereits zum vierten Mal in Folge an der Spitze des Patent Asset Index.

Forschung zukünftig vermehrt außerhalb Europas

Kreimeyer betonte, dass BASF im Jahr 2020 die Hälfte der Forschungsaktivitäten außerhalb von Europa durchführen wolle: „Damit möchten wir einen stärkeren Zugang zu Kunden, Nachwuchswissenschaftlern und Innovationszentren in den jeweiligen Regionen bekommen.“ Um dieses Ziel zu erreichen, hat BASF 2012 sieben neue Labore in Asien und den USA eröffnet und weltweit Labore erweitert.

Der Anteil der Forschungsaktivitäten außerhalb Europas ist von 24 % im Jahr 2011 auf 27 % im Jahr 2012 gestiegen. „Ein Höhepunkt des vergangenen Jahres war die Eröffnung unseres Innovation Campus Asia Pacific am neuen China-Hauptsitz der BASF in Schanghai“, sagte Kreimeyer. Mit 450 Forschern und Entwicklern ist dies schon heute der größte Forschungsstandort der BASF in Asien.

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