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Personalbeschaffung

Erfolgreich im Kampf um die besten Talente

| Autor/ Redakteur: Antje Lenk / Dipl.-Medienwirt (FH) Matthias Back

Nahezu jedes Unternehmen sieht sich vor der Herausforderung des Fach- und Führungskräftemangels. Dabei geht es nicht nur darum, geeignete Mitarbeiter zu finden, sondern auch diese zu fördern, zu entwickeln und zu halten. Denn darin liegt letzten Endes ein Wettbewerbsvorteil.

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Es ist wichtig, sich als Unternehmen und potenzieller Arbeitgeber nicht als Black Box zu präsentieren, sondern dem Kandidaten die Seele hinter den Zahlen und Fakten zu zeigen.
Es ist wichtig, sich als Unternehmen und potenzieller Arbeitgeber nicht als Black Box zu präsentieren, sondern dem Kandidaten die Seele hinter den Zahlen und Fakten zu zeigen.
(Bild: ArtFamily - Fotolia.com)

Unsere Umfrage unter 600 Interimsmanagern sowie zahlreiche Studien belegen es: Der Mangel an Fach- und Führungskräften steht an erster Stelle der Herausforderungen, denen sich Unternehmen aktuell und in den kommenden Jahren stellen müssen. Die steigende Nachfrage bei sinkendem Angebot führt bereits heute zu einem Kampf um die besten Leute. Laut einer Prognose des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales werden bis 2025 in Deutschland voraussichtlich 6,5 Mio. Arbeitskräfte fehlen, davon 2,4 Mio. mit Studienabschluss.

Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter hat sich verschärft

Die veränderten Bedingungen in den globalen Märkten, die Auswirkungen des demografischen Wandels sowie der Wunsch und die Notwendigkeit nach mehr Innovation sowie Wettbewerbsfähigkeit vieler Unternehmen haben den Kampf um qualifizierte Mitarbeiter zunehmend verschärft. Die erhöhte Transparenz der Arbeitsmärkte durch das Internet sowie die größere Gefahr der Abwanderung von Talenten als Folge der Globalisierung tun ihr Übriges. Dennoch: Die Dringlichkeit des gesamten Themas scheint noch nicht bei jedem Vorstand und Geschäftsführer angekommen zu sein.

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Dabei ist das Entwickeln, Fördern und Halten von Talenten die strategische Herausforderung Nummer eins. Jedes Unternehmen sollte es sich zur Aufgabe machen, dafür einen individuell zugeschnittenen Maßnahmenkatalog zusammenzustellen und diesen nachhaltig umzusetzen gemäß dem Grundsatz: Das Unternehmen bewirbt sich um die Kandidaten und nicht umgekehrt.

Daher ist es wichtig, sich als Unternehmen und potenzieller Arbeitgeber eine attraktive Arbeitgebermarke aufzubauen, sich nicht als Black Box zu präsentieren, sondern dem Kandidaten die Seele hinter den Zahlen und Fakten zu zeigen. Dazu gehören unter anderem die offene und deutliche Kommunikation von geltenden Zielen und Werten nach innen und außen, eine starke und klare Unternehmensphilosophie sowie der Aufbau und die Pflege eines guten Images.

Vom klassischen vakanzorientierten Denken Abstand nehmen

Generell gilt: Die Vakanz darf nicht der generelle Ausgangspunkt für die Suche nach Mitarbeitern sein. Es gilt auch passive Kandidaten, die aktuell nicht aktiv suchen, anzusprechen. Die klassische Stellenanzeige führt hier nicht mehr zum Erfolg. Leider werden Führungspositionen häufig in belangloser, abgedroschener Sprache inseriert, gespickt mit Begriffen, die auf jeden und alles passen, ohne etwas wirklich Greifbares über das Unternehmen und die Position für den Kandidaten auszusagen.

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