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Mikroplatten-Assay

Ergebnisse zellbasierter Mikroplatten-Assays verbessern

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Neues Messverfahren ohne Lichtleiter schafft Abhilfe

Der deutsche Hersteller für Mikroplatten-Reader BMG Labtech in Ortenberg, Baden-Württemberg hat die Nachfrage nach Geschwindigkeit und einer hohen Signalstärke erkannt und zur Verbesserung der zellbasierten Assays ein neues Verfahren für die Messung von unten entwickelt. Die Lösung ist die Nutzung des direkten, optischen Weges, auf dem das Anregungs- und Emissionslicht ohne signifikanten Lichtverlust zum Boden der Mikroplatte geleitet wird.

Das System ist vergleichbar mit dem eines Mikroskops. Die Software steuert eine Reihe motorisch angetriebener Spiegel, die das Licht auf direktem Weg entweder bis zur Ober- oder Unterseite der Mikroplatte leiten. Dies ermöglicht auch den einfachen Wechsel zwischen der Messung von oben und der Messung von unten. Die beiden BMG Labtech Mikroplatten-Reader Pherastar FS und Clariostar erfordern dazu keine Installation zusätzlicher Hardware, wie Optik-Module, Filter oder dichroitische Spiegel. Das System ist in den leistungsstarken Geräten vollständig integriert und nutzt keine Lichtleiter, sodass das Licht auf direktem Weg auf den Wellboden trifft.

Der Vorteil dieser Methode wird in Abbildung 3 deutlich. Bei der direkten Messung von unten werden etwa doppelt so hohe Signal/Blank-Werte erreicht wie bei einem Gerät, das Lichtleiter für die Messung verwendet. Daraus ergibt sich ein größerer Dynamik-Bereich für das Assay und eine höhere Sensitivität.

* Dr. F. Maurer: BMG LABTECH GmbH, 77799 Ortenberg

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