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Temperieren und Messen

Erweitertes Portfolio an Temperier- und Messsystemen

12.05.2009 | Redakteur: Olaf Spörkel

„Die Situation sieht gerade im Bereich der Labor- und Analysentechnik im ersten Halbjahr 2009 nicht besonders gut aus“, sagt Dr. Gerhard Wobser über die aktuelle Lage. Dennoch ist man sich bei Lauda sicher, mit neuen Lösungen zum Temperieren und Messen durch die derzeitige wirtschaftlich schwierige Gesamtsituation gut und gestärkt zu kommen.
„Die Situation sieht gerade im Bereich der Labor- und Analysentechnik im ersten Halbjahr 2009 nicht besonders gut aus“, sagt Dr. Gerhard Wobser über die aktuelle Lage. Dennoch ist man sich bei Lauda sicher, mit neuen Lösungen zum Temperieren und Messen durch die derzeitige wirtschaftlich schwierige Gesamtsituation gut und gestärkt zu kommen.

Bei Lauda ist man sicher, auch durch die derzeitige wirtschaftlich schwierige Gesamtsituation gut und gestärkt zu kommen. Neben der Eröffnung von sechs Tochtergesellschaften in den vergangenen Jahren, sollen dies vor allem die neuen Produkte zum Temperieren und Messen bewirken, die auf der Achema vorgestellt werden.

Frankfurt am Main - „Die Situation sieht gerade im Bereich der Labor- und Analysentechnik im ersten Halbjahr 2009 nicht besonders gut aus“, beschreibt Dr. Gerhard Wobser die aktuelle Lage. Dr. Wobser ist neben seiner Funktion als geschäftsführender Gesellschafter bei Lauda gleichzeitig Vorsitzender der Abteilung der Labor- und Analysentechnik im Branchenverband Spectaris.

Eins dieser neuen Produkte ist das Lauda iVisc, ein Kapillarviskosimeter zur automatischen Messung und Auswertung der kinematischen Viskosität nach DIN 51562, ASTM D445. Das System eröffnet die Möglichkeit der Berechnung von Polymerdaten, z.B. VZ-, IV-, K-Wert und dynamischer Viskositäten von Ölen, Schmierstoffen und Getränken. Ebenfalls auf der Achema vorgestellt wird das neue Tensiometer TD 3. Es dient der automatischen Messung von Ober- und Grenzflächenspannungen sowie der Bestimmung der Dichte von Flüssigkeiten. Die Oberflächenmaterialien des TD 3 sind chemikalienresistent. Das System arbeitet vollautomatisch und besitzt dank der massiven Grundplatte eine hohe Schwingungsdämpfung. Weitere Ausstattungsmerkmale sind eine benutzerfreundliche Hubbegrenzung sowie ein beleuchteter Probenraum. Die abgesetzte Command-Konsole als Steuereinheit bietet mit ihrem multifunktionalen Grafik-Display eine Vielzahl individueller Darstellungsformen für alle relevanten Informationen. Als Temperiereinheit empfiehlt sich das neue integrierbare Rühr-Peltier-Temperiereinheit Lauda PTT. Das PTT ist ein Laborthermostat, der auf einer sehr kleinen Grundfläche die gesamte Steuer- und Regelelektronik, Elemente zur Wärmeabführung sowie ein Mini-Magnetrührwerk integriert. Typische Applikationen finden sich in der Lebensmittelindustrie, der Petrochemie, bei Tensid-Herstellern sowie in der Pharmazie.

Neue Temperiergeräte

Im Bereich der Temperiergeräte setzt die neue Eco nach Angaben von Lauda die Erfolgsgeschichte der aktuellen Gerätelinie Lauda Ecoline fort. Neuerungen und Weiterentwicklungen gibt es vor allem bezüglich Leistungsumfang und Bedienerfreundlichkeit. Die Anzahl der Kontrollköpfe wurde von drei auf zwei reduziert, gleichzeitig hat sich jedoch der Leistungsumfang erhöht. Die beiden Kontrollköpfe mit den Namen Eco Silver und Eco Gold verfügen über eine Umwälzpumpe mit sechs Leistungsstufen, einem Maximaldruck 0,55 bar und einer Förderleistung von bis zu 22 L/min. Eine USB-Schnittstelle ist bei beiden serienmäßig enthalten. Weitere Schnittstellen wie Analog-, Kontakt-, RS 232/485- und Profibusmodul können individuell in die vorhandenen Steckplätze integriert werden. Eine weitere Neuerung ist eine praktische Förderstromaufteilung vorne am Kontrollkopf. Damit ist eine individuelle Aufteilung des Förderstroms zwischen interner und externer Umwälzung auch während des Betriebes möglich. Auslieferungsstart der Serie ist November 2009.

Im Gegensatz zu den anderen Geschäftseinheiten, erwartet man bei den Heiz- und Kühlsystemen (HKS) – dem Anlagenbusiness bei Lauda – auch 2009 aufgrund des guten Auftragsstandes ein Wachstum von fünf Prozent. Diese guten Aussichten hat man mit der Neueinweihung des neuen Produktions- und Verwaltungsgebäude für HKS am Standort Lauda-Königshofen im Sommer 2008 Rechnung getragen.

Die neue Produktionshalle mit einer Bauhöhe von fast elf Metern besitzt fast 1000 Quadratmeter Produktionsfläche und man sieht sich im Management hier für ein weiteres Wachstum bestens gerüstet.

Achema: Halle 6.2, Stand D36-E39 und Halle 4.1, Stand E34

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