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Selbstklebende Etiketten Etiketten ohne Träger

Redakteur: Doris Popp

Selbstklebende Etiketten bestehen bis zu 40 Prozent ihres Gewichts aus einem Träger, der in den Müll geworfen wird, sobald das Etikett abgezogen wurde.

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Tego-RC-Silikone von Evonik ermöglichen selbstklebende Produkte ohne Trägerpapier
Tego-RC-Silikone von Evonik ermöglichen selbstklebende Produkte ohne Trägerpapier
(Bild: Evonik)

Eine neue Technologie von Evonik macht diesen Abfall nun überflüssig: Mit Tego-RC-Silikonen, die unsichtbar auf die Oberseite des Drucks aufgetragen werden, kommen Etiketten ganz ohne Träger, so genannte Release Liner, aus. Sie können sogar aufgerollt werden, ohne miteinander zu verkleben. Das spart nicht nur bis zu 40 Prozent des Gesamtgewichts und die damit verbundenen Materialkosten ein, sondern schont auch Ressourcen. Die patentierten Tego-RC-Silikone haben noch einen weiteren Vorteil. RC steht für Radiation Cured: Das heißt, die Silikone werden nicht wie bei herkömmlichen Selbstklebesystemen durch Hitze, sondern durch UV-Strahlung vernetzt und ausgehärtet – und das in Bruchteilen von Sekunden. Das senkt gegenüber Etikettensystemen mit thermisch härtenden Silikonen den Energieverbrauch und schont das Etikett. Tego-RC-Silikone können daher auch für wärmeempfindliche Materialien genutzt werden, heißt es in einer Pressemeldung von Evonik.UV-härtende Silikone von Evonik haben sich als Trennbeschichtung für selbstklebende Produkte aller Art bereits bewährt. In enger Zusammenarbeit mit Maschinenherstellern konnte gezeigt werden, dass sich die UV-Silikonisierung problemlos in moderne Anlagen zur Herstellung von selbstklebenden Produkten integrieren lässt. Das Spektrum der Endanwendungen der so genannten Linerless-Technologie ist breit: Es umfasst etwa das Auszeichnen von Lebensmittelverpackungen oder auch das Etikettieren von Gütern im Konsumbereich sowie in Transport und Logistik.

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