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Studie "World in 2050" Europas Wirtschaft droht der Abstieg in die Kreisliga

| Autor / Redakteur: Jürgen Schreier / Dipl.-Medienwirt (FH) Matthias Back

China, USA und Indien: Das sind laut Pricewaterhousecoopers (PwC) im Jahr 2050 mit Abstand die größten Volkswirtschaften der Erde. Dagegen verkommt der "alte Kontinent" zum Rostgürtel der Weltwirtschaft . Nur Deutschland und Frankreich können sich unter den Top 10 behaupten.

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Droht Europa zum "Schrottplatz" der Weltwirtschaft zu werden?
Droht Europa zum "Schrottplatz" der Weltwirtschaft zu werden?
(Bild: Public Domain Bild (CC0))

Die Gewichte in der globalen Ökonomie verschieben sich in den kommenden Jahrzehnten deutlich zu Gunsten der heutigen Schwellenländer. China wird die USA voraussichtlich bereits 2030 als größte Volkswirtschaft der Welt ablösen. Im Jahr 2050 dürfte Indien mindestens auf Augenhöhe mit der US-Wirtschaft liegen.

Europas Volkswirtschaften erleben spürbaren Bedeutungsverlust

Die führenden europäischen Volkswirtschaften müssen demgegenüber einen spürbaren Bedeutungsverlust hinnehmen: Zählten im Jahr 2011 mit Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien noch vier westeuropäische Länder zu den größten Wirtschaftsnationen der Erde, sind 2050 wohl nur noch Deutschland und Frankreich in den Top-10 vertreten, wie die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC in der Studie "World in 2050" prognostiziert.

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"Die Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008 sowie die Schuldenkrise in der Eurozone haben die entwickelten Industriestaaten weitaus härter getroffen als die Schwellenländer. Hinzu kommt, dass der fiskalische Spielraum in den Industrieländern drastisch geschrumpft ist. Anders als in der Vergangenheit können die westlichen Regierungen kaum noch Nachfrageimpulse setzen.

In der Konsequenz dürfte sich das Wachstumsgefälle zwischen Schwellen- und Industrieländern mittelfristig sogar noch vergrößern", kommentiert Norbert Winkeljohann, Sprecher des Vorstands von PwC Deutschland.

Schwellenländer bleiben beim Pro-Kopf-Einkommen zurück

Zudem befeuert der Boom in China und Indien auch den Aufstieg anderer Schwellenländer, die über wichtige Rohstoffe verfügen oder aber von Produktionsverlagerungen chinesischer bzw. indischer Unternehmen profitieren.

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