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Evonik Evonik errichtet zwei neue Forschungszentren in Essen

Redakteur: Marion Henig

31 Millionen Euro investiert Evonik in Essen in neue Forschungs- und Entwicklungszentren für die Lack- und Farbenindustrie sowie die Kosmetikindustrie. Die Grundsteine wurden bereits gelegt.

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Visualisierung des neuen Innovationszentrums für die Kosmetikindustrie. (Bild: Evonik)
Visualisierung des neuen Innovationszentrums für die Kosmetikindustrie. (Bild: Evonik)

Essen – Der Vorstandsvorsitzende von Evonik Industries, Klaus Engel, hat am Standort Essen die Grundsteine für zwei Forschungs- und Entwicklungszentren gelegt: eines für neue, umweltfreundliche Additive und Spezialbindemittel für die Lack- und Farbenindustrie und ein zweites für innovative und nachhaltige Produkte für die Kosmetikindustrie. Insgesamt wird der Konzern rund 31 Millionen Euro in beide Gebäudekomplexe investieren. Insgesamt werden mehr als 180 Mitarbeiter in die neuen Räume umziehen können.

14,4 Millionen Euro hiervon werden für das Innovationszentrum für Farben und Lacke veranschlagt, das Ende 2012 fertig gestellt werden soll. Die Lack- und Farbenindustrie ist laut Unternehmensaussage ein wichtiger Markt für den Geschäftsbereich Coatings & Additives. Auf der Suche nach neuen Lösungen und Produkten sollen rund 90 Mitarbeiter in dem 5.000 Quadratmeter großen Gebäude beschäftigt werden. Im Fokus werde die Umwelt und Ressourceneffizienz stehen.

In dem zweiten Innovationszentrum mit ebenfalls gut 5.000 Quadratmetern werden künftig mit vergleichbaren Personalkapazitäten neue Produkte für die Kosmetikindustrie entwickelt. Die Gesamtkosten des Gebäudes liegen bei rund 16,6 Millionen Euro, der Bau soll Anfang 2013 abgeschlossen werden. Der Geschäftsbereich Consumer Specialties von Evonik stellt unter anderem kosmetische Roh- und Wirkstoffe, Emulgatoren, kosmetische Öle, Konditioniermittel oder auch Performance Additive wie Verdicker her.

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