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Sondierungsgespräch Evonik spricht mit israelischen Wissenschaftlern und Start-ups

Redakteur: Manja Wühr

Evonik ist auf der Suche nach Forschungspartner. In einem Sondierungsgespräch haben das Speziachemie-Unternehmen und die Technischen Hochschule Israels in Haifa konkrete Möglichkeiten einer intensiveren Zusammenarbeit von Evonik mit Wissenschaftlern aus Israel erörtert.

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Dr. Peter Nagler, Leiter International Innovation bei Evonik: "Internationale Wissenskooperationen sind in der Spezialchemie unverzichtbar, um Spitzenergebnisse, Spitzenprodukte und Spitzenpositionen auf den Märkten einzunehmen."
Dr. Peter Nagler, Leiter International Innovation bei Evonik: "Internationale Wissenskooperationen sind in der Spezialchemie unverzichtbar, um Spitzenergebnisse, Spitzenprodukte und Spitzenpositionen auf den Märkten einzunehmen."
(Bild: Evonik)

Essen, Haifa/Israel – Evonik will die eigene Forschung, Entwicklung und Innovationskraft durch ein internationales Kompetenznetz weiter verstärken. "Internationale Wissenskooperationen sind in der Spezialchemie unverzichtbar, um Spitzenergebnisse, Spitzenprodukte und Spitzenpositionen auf den Märkten einzunehmen", erklärte Dr. Peter Nagler, Leiter International Innovation bei Evonik.

In einem Sondierungsgespräch erörterten Dr. Peter Nagler und Dr. Bernhard Mohr, Leiter des Venture Capital Bereichs von Evonik, mit Benjamin Soffer, Leiter des Bereichs Research und Development Foundation, sowie Prof. Noam Adir, Deputy Executive Vice President for Research, des Technion in Haifa konkrete Möglichkeiten einer intensiveren Zusammenarbeit von Evonik mit Wissenschaftlern aus Israel. Nagler sagte: "Das Technion setzt als Technische Universität in Israel Maßstäbe. Auch von daher sehen wir es als einen sehr guten potenziellen Partner an."

Interesse an Start-ups

Israel ist darüber hinaus bekannt für seine ausgezeichnete und international angesehene Start-up Szene. Seit 1997 wurden dort mehr als 8000 Technologie-Unternehmen gegründet - das Technion spielt dabei eine führende Rolle. Für Mohr, Experte für Start-up Unternehmen und Wagniskapital, ist das ein zusätzlicher Anknüpfungspunkt. "Unser Besuch hat direkte Treffen mit israelischen Start-ups und Risikokapitalgesellschaften möglich gemacht. Wir haben sehr interessante Gespräche geführt"“

Vor wenigen Tagen hatte Evonik seine Venture Capital Investition an Nanocomp Oy, einem finnischen Unternehmen der Nanophotonik, bekannt gegeben. Insgesamt will Evonik über seine Venture Capital Aktivitäten 100 Millionen € in vielversprechende Start-ups mit innovativen Technologien sowie in führende, spezialisierte Venture Capital Fonds investieren. Regionale Schwerpunkte sind Europa, die USA und Asien. Aktuell hält Evonik Beteiligungen an vier Start-ups und drei Fonds.

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