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Neuer Abgasgrenzwert für Biogasanlagen Formaldehyd-Bonus in Gefahr

| Redakteur: Doris Popp

Vom 1. Juli 2018 an gilt für Biogasanlagen ein neuer Abgasgrenzwert für den Formaldehyd-Ausstoß. Anlagen dürfen künftig den Grenzwert von 20 mg/m³ nicht mehr überschreiten.

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Biogasanlagen müssen ab Juli 2018 neuen Grenzwert einhalten
Biogasanlagen müssen ab Juli 2018 neuen Grenzwert einhalten
(Bild: Dekra)

Stuttgart – Dies gilt somit auch für Betreiber, denen der so genannte Formaldehyd-Bonus gewährt werden kann. Die Experten der Dekra-Messstelle raten dazu, die Anlagen frühzeitig nachzurüsten, damit dieser Grenzwert bei der nächsten fälligen Messung eingehalten wird. Hintergrund ist die neue Einstufung von Formaldehyd nach EU-Recht als „wahrscheinlich beim Menschen karzinogen“.

Eine Folge sind verschärfte Anforderungen an die Qualität von Emissionen von Biogasanlagen. Um den Anspruch auf die Zusatzvergütung nach EEG von 1 Eurocent/kWh zu erhalten, müssen die Betreiber nun einmal jährlich den Nachweis erbringen, dass die Anlage diesen Grenzwert dauerhaft nicht überschreitet. Die Messung muss durch eine nach § 29 BImSchG bekanntgegebene Stelle erfolgen. Die Dekra-Experten empfehlen den Anlagenbetreibern, bei der nächsten Messung auch schon vor dem Stichtag den neuen Wert zu erfüllen, um aufwändige Nachmessungen und Terminprobleme zu vermeiden.

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