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Bio-Verpackungen

Forscher entwickeln biobasierte Folien ohne Nahrungsmittelkonkurrenz

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„Das Material ist immer noch etwas steifer als beispielsweise konventionell eingesetzte PET/PE-Folien für Standbeutel, generell stehen die Werkstoffeigenschaften der Biofolie denen der erdölbasierten Produkte aber in nichts nach“, fasst Roch zusammen.

Ökobilanz und ökonomische Bewertung

Begleitend zur technischen Entwicklung der funktionalisierten biobasierten Kunststofffolien erstellten die Forscher von Fraunhofer Umsicht eine ökologische und ökonomische Bewertung der unterschiedlichen Materialien. Ökobilanziell untersucht wurden neben Energieaufwand in der Materialherstellung sieben potenzielle Umweltwirkungen wie z.B. die Klimawirksamkeit der Produkte.

In den meisten Umweltwirkungskategorien und auch aus ökonomischer Sicht ist das biobasierte Produkt zum jetzigen Stand der Entwicklung schwächer als vergleichbare Produkte aus konventionellen Kunststoffen. Hierzu trägt insbesondere auch der Einsatz von Nanomaterialien bei. Kommerziell produziertes PLA zeigt in einigen Umweltwirkungskategorien Vorteile gegenüber konventionellen fossilen Kunststoffen wie Polypropylen. Die im Projekt entwickelte Erzeugung von PLA aus Algen Bedarf weiterer Entwicklungsarbeiten und ist zum heutigen Stand der Technik noch nicht konkurrenzfähig.

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