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Batterien

Forschung für Batterien der Zukunft

| Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

In BELLA arbeiten Wissenschafter daran, neue Materialien und Kompenten für bestehende Batteriesysteme und für zukünftige Batteriegenerationen zu entwickeln. (Foto: KIT)
In BELLA arbeiten Wissenschafter daran, neue Materialien und Kompenten für bestehende Batteriesysteme und für zukünftige Batteriegenerationen zu entwickeln. (Foto: KIT)

Im Gemeinschaftslabor BELLA entwickeln das KIT und BASF SE neue Materialien für elektrochemische Energiespeicher. Die am Institut für Nanotechnologie (INT) des KIT angesiedelte Einrichtung wird am Donnerstag, 6. Oktober 2011 offiziell eröffnet.

Karlsruhe – Leistungsfähige, alltagstaugliche und bezahlbare Batteriesysteme zu entwickeln, ist eine der größten Herausforderungen, wenn es um die Verbreitung der Elektromobilität und um die Integration von erneuerbaren Energien geht. Das neue Gemeinschaftslabor Bella (Battery and Electrochemistry Laboratory) verbindet die Grundlagenarbeit des KIT mit dem industriellenKnow-how der BASF. Ziel ist, Forschungsergebnisse möglichst zügig in marktfähige Produkte umzusetzen. Dabei geht es um Speicher für mobile und stationäre Anwendungen. Das Labor befasst sich sowohl mit der Verbesserung bestehender Batteriesysteme durch optimierte Materialien als auch mit der Entwicklung von Materialien und Komponenten für zukünftige Generationen von Batterien mit hoher Speicherkapazität. Ein weiteres zentrales Thema ist die Sicherheit von Batteriesystemen.

Die Partner investieren in fünf Jahren rund zwölf Millionen Euro

Die Ausstattung des Labors ermöglicht vielfältige synthetische Arbeiten, die elektrochemische Charakterisierung von Elektroden- und Elektrolytmaterialien sowie die Untersuchung von Zelleigenschaften.

Bella wird zu gleichen Teilen von KIT und BASF finanziert. Die Partner investieren in fünf Jahren rund zwölf Millionen Euro. Für das KIT bildet das Labor einen wichtigen Eckpfeiler seiner strategischen Positionierung in der Batterieforschung und der Elektromobilität. Das Labor ist auch Teil des 2010 von der BASF gegründeten Forschungsnetzwerks Elektrochemie und Batterien. Als wissenschaftliche Leiter des am Institut für Nanotechnologie (INT) des KIT angesiedelten Labors fungieren Professor Jürgen Janek, Abteilungsleiter am INT und Institutsleiter an der Justus-Liebig-Universität Gießen, sowie Dr. Andreas Fischer, Leiter der Forschung Elektrochemie bei BASF in Ludwigshafen.

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